fallstudien
Guided Bone Regeneration im Oberkiefer mit titanverstärkter Membran
Vertikale Knochendefekte im Oberkieferseitenzahnbereich stellen eine besondere Herausforderung dar. Die erfolgreiche Augmentation erfordert nicht nur eine präzise Planung, sondern auch geeignete Materialien, die sowohl Stabilität als auch biologische Integration gewährleisten.

Schritt für Schritt zum Ziel
Vertikale Knochendefekte im Oberkieferseitenzahnbereich stellen eine besondere Herausforderung dar. Die erfolgreiche Augmentation erfordert nicht nur eine präzise Planung, sondern auch geeignete Materialien, die sowohl Stabilität als auch biologische Integration gewährleisten. In diesem Fallbericht wird die Augmentation in regio 22 bis 25 bei ausgedehnter Knochenatrophie vorgestellt. Durch den Einsatz einer titanverstärkten Membran in Kombination mit autologem Knochen und einem xenogenen Knochenersatzmaterial konnte eine stabile Grundlage für die spätere Implantation geschaffen werden.
Patientenfall
Eine 53-jährige Nichtraucherin ohne Allgemeinerkrankungen stellte sich mit ausgeprägter Knochenatrophie in der regio 22 bis 25 bei uns vor. Als Vorbereitung zur Implantatversorgung entschieden wir uns für eine horizontale und vertikale Augmentation aus xenogenem und autologem Knochen mit einer titanverstärkten Membran (Neoss).
Diagnostik und Planung
Die präoperativ angefertigte DVT-Aufnahme ergab, dass eine Implantation in regio 22 bis 25 ohne vorherige Augmentation nicht möglich war, da die vertikale und horizontale Knochenhöhe unzureichend war. Die Schleimhautverhältnisse waren unauffällig, der Parodontalstatus stabil. Nach ausführlicher präoperativer Aufklärung wählten wir ein zweizeitiges Vorgehen mit initialer Augmentation und Entfernung des nicht erhaltungswürdigen Implantats regio 25. Das Re-entry sollte sechs bis neun Monate postoperativ erfolgen, hierbei würde die titanverstärkte Membran entfernt, simultan können die Implantate gesetzt werden.











