fallstudien
In 60 Minuten vom Scan zum Lächeln
Künstliche Intelligenz oder Robotik sind nur einige der Bereiche, die das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung technologisch grundlegend zu revolutionieren. Diese neuen KI-basierten Technologien können die Diagnose und Behandlung effizienter und wirksamer machen. Das vorgestellte, in unserer Praxis an die Gegebenheiten adaptierte 60-Minuten-Versorgungskonzept stellt einen für alle beschleunigten Weg für die effiziente Versorgung eines Patienten dar.

Künstliche Intelligenz oder Robotik sind nur einige der Bereiche, die das Potenzial haben, die Gesundheitsversorgung technologisch grundlegend zu revolutionieren. Diese neuen KI-basierten Technologien können die Diagnose und Behandlung effizienter und wirksamer machen. Das vorgestellte, in unserer Praxis an die Gegebenheiten adaptierte 60-Minuten-Versorgungskonzept stellt einen für alle beschleunigten Weg für die effiziente Versorgung eines Patienten dar.
Ausgangssituation
Die 50-jährige Patientin mit unauffälliger Anamnese kam mit unklaren Aufbissbeschwerden in unsere Praxis. Ihre Mundhygiene war sehr gut, trotzdem wies sie einige versorgte Zähne auf. Sie hatte bereits einen Abszess am Zahn 26 gehabt, der Zahn wurde damals wurzelgefüllt und mit einer großflächigen Kunststofffüllung versorgt.
Nach klinischer (Abb. 1-3) und röntgenologischer Diagnostik mittels OPG (Abb. 4) stellte sich heraus, dass die Ursache für die Aufbissbeschwerden die apikalen Entzündungsherde an den Zähnen 25, 26 sein könnten. Zusätzlich wurden apikale Entzündungen an den Zähnen 17, 12 diagnostiziert. Die Zähne 18, 28 waren nicht erhaltungsfähig kariös zerstört.
Im Gespräch mit der Patientin stellte sich heraus, dass diese viel Wert auf die Ästhetik legte. Dies resultierte u.a. darin, dass sie in der Sanierungsphase keine unästhetischen Provisorien und keine sichtbaren Lückenstände tolerierte. Nach einem Informations- und Aufklärungsgespräch über mögliche Versorgungen entschied sich die Patientin für Implantate. Es war ihr zudem sehr wichtig, ohne ästhetische Einbußen direkt und schnell versorgt zu werden. Die Diagnostik wurde um ein DVT, klinische und extraorale Fotos und intraorale Scans (Dexis, Nobel Biocare) der Kiefer ergänzt.
Anhand der Befundsituation wurden am Zahn 12 eine WSR, in regio 25, 26 Implantate (NobelActive TiUltra, Nobel Biocare) mit Sofortversorgung (25, 26 LZP) im 60-Minuten-Konzept und in regio 17 ein Implantat ohne Sofortversorgung geplant. Die Zähne 18, 28 sollten extrahiert werden. Aufgrund der aktiven Entzündungen war es notwendig, die Zähne 17 und 26 vor allen anderen Maßnahmen zu ziehen und den Situs abheilen zu lassen.








































