fallstudien
Innovative Außen- und Innengeometrie zur Erhöhung der Stabilität in Grenzsituationen
Im Frontzahngebiet kann die schmale zahnbegrenzte Lücke für eine erfolgreiche implantatprothetische Versorgung eine Herausforderung darstellen. Im vorgestellten Patientenfall kommt bei reduziertem Platzangebot ein zweiteiliges Implantat mit einem Durchmesser von 2,9 mm (Logon) zum Einsatz.

Durchmesserreduziertes Implantat bei schmaler Frontzahnlücke
Eine Fallstudie von Dr. med. dent. Guido Andreas Petrin
Im Frontzahngebiet kann die schmale zahnbegrenzte Lücke für eine erfolgreiche implantatprothetische Versorgung eine Herausforderung darstellen. Im vorgestellten Patientenfall kommt bei reduziertem Platzangebot ein zweiteiliges Implantat mit einem Durchmesser von 2,9 mm (Logon) zum Einsatz.
Bei der implantatprothetischen Versorgung von Einzelzahnlücken im Frontzahngebiet grenzt häufig ein limitiertes Platzangebot die Möglichkeiten ein. Spezifische anatomische Gegebenheiten wie ein schmaler Kieferkamm, enge Interdentalräume sowie Resorptionen oder lokale Defektsituationen des Kieferabschnittes bei einem gleichzeitig hohen ästhetischen Anspruch stellen oft Herausforderungen dar. Implantate, die in ihrer Dimension reduziert sind [1], können hilfreich sein, schmale Lücken zu versorgen und zugleich die Prinzipien der anatomischen Proportionen einzuhalten [2]. Im vorliegenden Fall wurde ein zweiteiliges Implantat mit einem reduzierten Durchmesser von 2,9 mm verwendet (Logon-Implantatsystem).

Abb 1: Alio loco gefertigte Marylandbrücke zum Ersatz der Nichtanlage des Zahnes 12.



















