Das auf eine digital geplante Sofortimplantation genau abgestimmte digitale O.S.T. Konzept (one session treatment) (erstmalig in pip 1/2020 publiziert) trägt erheblich zum Komfort des Patienten bei.
Dr. med. dent. Alexander Volkmann3 Min. Lesezeit
Ein digitales O.S.T.- Konzept
Eine Fallstudie von Dr. med. dent. Alexander Volkmann
Mittels der DVT kann bei vorliegender rechtfertigender Indikation die optimale prothetische Position von Implantaten in Abgleich zu benachbarten Zähnen und der Anatomie planerisch ermittelt und unter Zuhilfenahme von Bohrschablonen oder Navigationssystemen klinisch umgesetzt werden. Gerade im Frontzahnbereich, der sowohl die äußerliche Ästhetik eines Lächelns bestimmt als auch signifikant die mundgesundheitsbezogene Lebensqualität beeinträchtigt, ist eine schnelle und komplikationslose Rehabilitation von großer Bedeutung.
Die dreidimensionale Röntgendiagnostik (DVT) stellt das vorhandene qualitative und quantitative Knochenangebot optimal dar. Navigationsgestütztes Implantieren ermöglicht eine exakte Positionierung der Implantate, welche für den Erhalt der oft schmalen bukkalen Knochenlamelle und der ästhetisch essentiellen umliegenden Weichgewebsstrukturen im Frontzahnbereich entscheidend für den Erfolg ist. Gleichzeitig erlauben softwareunterstützte navigierte Verfahren eine verbesserte Präfabrizierung der prothetischen Versorgung, sodass Patienten je nach Eingriffsart direkt mit einer hochwertigen provisorischen oder prothetischen Versorgung unbeeinträchtigt nach Hause/wieder zur Arbeit gehen können.
Digitales O.S.T.-Konzept
Das auf eine digital geplante Sofortimplantation genau abgestimmte digitale O.S.T.-Konzept (one session treatment) (erstmalig in pip 1/2020 publiziert) trägt erheblich zum Komfort des Patienten bei. Die Häufigkeit der Termine in der oralchirurgischen Praxis (2!) und die Kosten sind für den Patienten angenehm reduziert. Grundlegende Voraussetzungen für einen Erfolg sind eine optimale Zusammenarbeit und Kommunikation aller Beteiligten (Patient/Chirurg/ Prothetiker/Zahntechnik) in einem strukturierten systematischen Workflow sowie eine genaue Bildanalyse- und Navigationssoftware.
Klinische Ausgangssituation, chronisch rezidivierende Fistel, Z. n. multipler WSR.
Röntgenologische Ausgangssituation (OPG, HZÄ).
DVT zur Befundung und Planung.
Klinischer Ausgangsbefund.
Klinischer Ausgangsbefund von frontal.
CAD-Planung der Sofortimplantation (coDiagnostix) für Camlog Progressive Line (ø 3,8 / 16).
Softwaregestützte, virtuelle Bohrschablone.
Vorbereitete laborgefertigte provisorische Krone.
3D-Bohrschablone für Camlog Guide.
Extraktion des Zahnes 11 und Entfernung des Granulationsgewebes.
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