fallstudien
Räumliche Stabilisierung mittels Schirmschraube
Traumata an Frontzähnen können gerade für junge Menschen mit hoher Lachlinie ästhetisch und funktionell sehr kompromittierend sein. Chirurgisch müssen Hart- und Weichgewebsdefizite ausgeglichen werden, bei dem Prozess aber Narben, eine Veränderung der Stippelung, eine Verschiebung der Mukogingivallinie und eine Verflachung des Vestibulums vermieden werden.

Eine Fallstudie von Priv.-Doz. Dr. med. dent. Dr. med. habil. Markus Schlee
Traumata an Frontzähnen können gerade für junge Menschen mit hoher Lachlinie ästhetisch und funktionell sehr kompromittierend sein. Chirurgisch müssen Hart- und Weichgewebsdefizite ausgeglichen werden, bei dem Prozess aber Narben, eine Veränderung der Stippelung, eine Verschiebung der Mukogingivallinie und eine Verflachung des Vestibulums vermieden werden. Besonders wenn mehrere Zähne fehlen, kann eine Papille in der Regel nicht regeneriert werden.
Eine Fallstudie von Priv.-Doz. Dr. med. dent. Dr. med. habil. Markus Schlee
Traumata an Frontzähnen können gerade für junge Menschen mit hoher Lachlinie ästhetisch und funktionell sehr kompromittierend sein. Chirurgisch müssen Hart- und Weichgewebsdefizite ausgeglichen werden, bei dem Prozess aber Narben, eine Veränderung der Stippelung, eine Verschiebung der Mukogingivallinie und eine Verflachung des Vestibulums vermieden werden. Besonders wenn mehrere Zähne fehlen, kann eine Papille in der Regel nicht regeneriert werden. Es werden hohe Anforderungen an die Restauration gestellt, um die ästhetischen Effekte von Traumata an den Frontzähnen zumindest partiell zu kompensieren. Minimalinvasive chirurgische Techniken, wie der Einsatz von Schirmschrauben und Knochenersatzmaterialien, helfen, diese Ziele zu erreichen.
Es werden hohe Anforderungen an die Restauration gestellt, um die ästhetischen Effekte von Traumata an den Frontzähnen zumindest partiell zu kompensieren. Minimalinvasive chirurgische Techniken, wie der Einsatz von Schirmschrauben und Knochenersatzmaterialien, helfen, diese Ziele zu erreichen.
Patientenfall
Im vorliegenden Fall erlitt die Patientin im jugendlichen Alter einen Fahrradunfall. Die Zähne 11 und 21 wurden replantiert und der Zahn 22 wurzelbehandelt. Elf Jahre später wurde in der Hauszahnarztpraxis eine apikale Beherdung und zunehmende Resorption der Wurzeln der beiden zentralen Inzisivi diagnostiziert (Abb. 1), beide Zähne wurden extrahiert. Vier Monate nach der Freilegung wurde die Patientin in unsere Praxis überwiesen. Klinisch imponierten ausgeprägte horizontale und vertikale Resorptionen des Kieferkammes sowie eine Epithelinvagination im Bereich der Extraktionswunden (Abb. 2, 3). Voraussetzung für eine erfolgreiche Augmentation ist der gedeckte, drucklose und raumstabile Umbau des Koagels. Ein implantierter Platzhalter, wie Knochen oder das Knochenersatzmaterial, stabilisiert das Koagel und vergrößert den offen gehaltenen Raum. Deshalb muss der Weichgewebslappen koronal mobilisiert werden, um das Augmentat abzudecken.














