fallstudien
Sofortbelastete Keramikimplantate: Eine kurz- und langfristige Nachuntersuchung
Zahnimplantate aus Keramik sind aufgrund ihrer Ästhetik und Biokompatibilität sehr beliebt. Ihr weißer Farbton ahmt die natürlichen Zähne nach und ist für Patienten mit dünnem Gingivatyp und hoher Lachlinie besonders geeignet.

Coautoren: Dr. med. dent. Karl Ulrich Volz, Dr. med. dent. Ilian Dargel, Dr. med. dent. Tobias Wilck, Prof. Dr. med. dent. Etyene Schnurr, PhD
Zahnimplantate aus Keramik sind aufgrund ihrer Ästhetik und Biokompatibilität sehr beliebt. Ihr weißer Farbton ahmt die natürlichen Zähne nach und ist für Patienten mit dünnem Gingivatyp und hoher Lachlinie besonders geeignet [1]. Wir haben ein- und zweiteilige Keramikimplantate in frischen Extraktionsalveolen in verschiedenen klinischen Situationen untersucht. Unsere Bewertung mit einheitlichen chirurgischen Protokollen und Behandlungsprotokollen untersucht Kurz- und Langzeitergebnisse und liefert wertvolle klinische Erkenntnisse für die Routinepraxis.
Chirurgisches Verfahren
Die Zähne wurden nach klinischer und röntgenologischer Beurteilung (Abb. 1) minimalinvasiv, teilweise mithilfe der Piezochirurgie und in lokaler Anästhesie operativ entfernt (Abb. 3). Die Extraktionsalveolen wurden gründlich degranuliert, um alle Weichgewebsreste, osteolytische Knochenareale und Fremdmaterialien jenseits der Zahnspitze zu entfernen. Die Keramikimplantate (SDS Swiss Dental Solutions) wurden nach rotierender Vorbereitung des Implantatbettes mittels keramischer Bohrer sofort in die frischen Alveolen eingesetzt, wobei die Osteotomie-Protokolle befolgt wurden (Abb. 2, 4, 5). Um die Implantate wurde Plättchenreiches Fibrin (PRF) in die entstandenen „Healing Chambers“ eingebracht. Es wurde hierfür das Konzept für die Zentrifugation mit niedriger Geschwindigkeit (LSCC) [2] angewendet. Die Implantate wurden manuell eingesetzt und mit einem Drehmoment von 35-60 Ncm in die prothetisch korrekten Positionen gebracht (Abb. 6).

























