fallstudien
Sofortversorgung in der ästhetischen Zone
Sofortimplantationen im Frontzahnbereich sind ein heikles Thema. Der vestibuläre Knochen ist meist sehr dünn und damit sehr empfindlich.

Fallstudie von Christian Dürr
Sofortimplantationen im Frontzahnbereich sind ein heikles Thema. Der vestibuläre Knochen ist meist sehr dünn und damit sehr empfindlich. Oft ist diese Knochenlamelle durch apikale Entzündungen, Frakturen oder parodontale Defekte des zu extrahierenden Zahnes zusätzlich geschädigt.


Deshalb ist es dringend erforderlich die Entscheidung pro Sofortimplantation kritisch zu treffen und die Behandlung vorher vorausschauend zu planen. Denn – wie ein Schweizer Kollege kürzlich auf dem KISS-Symposium in Kitzbühel in seinem Vortrag treffend sagte: „Wir sind Zahnärzte und keine Cowboys, die in jedes Loch ein Implantat schießen …“.
Zum Erhalt der vestibulären Knochenlamelle stehen uns von der „Root-shield-technique“ über einen Aufbau mit „sticky bone“ bis zum klassischen Knochenaufbau mit oder ohne autologem Knochen viele mehr oder weniger evaluierte Möglichkeiten zur Verfügung. Ein kompletter Erhalt der vestibulären Knochenlamelle ist aber zum Erhalt der keratinisierten Gingiva in diesem ästhetisch anspruchsvollen Bereich essentiell erforderlich.






