fallstudien
Spätimplantation mit externem Sinuslift
Der 29-jährige Patient stellte sich auf Überweisung durch seinen Hauszahnarzt zur Beratung bezüglich der Entfernung des nicht erhaltungswürdigen Zahnes 16 in meiner Praxis vor (Abb. 1a, b).

Eine Fallstudie von Markus Schindler
Der 29-jährige Patient stellte sich auf Überweisung durch seinen Hauszahnarzt zur Beratung bezüglich der Entfernung des nicht erhaltungswürdigen Zahnes 16 in meiner Praxis vor (Abb. 1a, b). In Absprache mit dem überweisenden Prothetiker wurde die Entscheidung zum Ersatz des Zahnes 16 mit einem Implantat gewählt, um die gesunden Nachbarzähne zu schonen.
Anamnese
Der Allgemeinzustand des Patienten ist unauffällig. Er ist Nichtraucher und nimmt zum Untersuchungszeitpunkt keine Medikamente ein.
Röntgendiagnostik
In der Panoramaschichtaufnahme zeigen sich zum Zeitpunkt der Erstvorstellung ein kariös zerstörter Zahn 16, eine Karies profunda am Zahn 37, eine apikale Osteolyse am Zahn 36 sowie teilretinierte und verlagerte Weisheitszähne 38 und 48 (Abb. 2).
Therapieplanung
Zunächst erfolgte die konservierend-chirurgische Sanierung mit Extraktion des Zahnes 16 und Osteotomie der Zähne 38 und 48. In der hauszahnärztlichen Praxis erfolgte anschließend die endodontische Therapie der Zähne 36 und 37 sowie eine eingehende Mundhygienemotivation. Nach drei Monaten erfolgte die präimplantologische Planung im Sinne einer Spätimplantation mit Backward Planning (Abb. 3). Eine radioopake Orientierungsschablone und eine digitale Volumentomografie zur Darstellung des Kieferhöhlenbodens vor geplanter Sinusbodenelevation wurden angefertigt.





















