fallstudien
Volldigitaler Workflow – mit Stackable Guides und Stereophotogrammetrie
Eine bimaxilläre Full-Arch Sofortimplantation mit Sofortversorgung bei nicht erhaltungswürdiger Restbezahnung ist trotz aller bisher entwickelten digitalen Tools immer noch eine große Herausforderung für den Behandler.

Eine bimaxilläre Full-Arch Sofortimplantation mit Sofortversorgung bei nicht erhaltungswürdiger Restbezahnung ist trotz aller bisher entwickelten digitalen Tools immer noch eine große Herausforderung für den Behandler. Neue, innovative Verfahren wie die „Stackables Guides“ und die Stereophotogrammetrie ermöglichen einen rein digitalen, geschlossenen und hochpräzisen Workflow von der Planung über die Implantation bis zum Sofortprovisorium.
Die Untersuchung der 56-jährigen Patientin ergab in beiden Kiefern eine nicht erhaltungswürdige Restbezahnung. Nach Aufzeigen möglicher Versorgungen entschied sich die Patientin für eine bedingt festsitzende, implantatgetragene Sofortversorgung auf sechs Implantaten im Ober- und vier im Unterkiefer (jeweils blueSky, bredent) nach dem Sky fast & fixed Verfahren mit angulierten Insertionen [1].
Volldigitaler Workflow
Derart komplexe Restaurationen lassen sich mit dem innovativen Tool der digital geplanten und additiv hergestellten „Stackable Guides“ (stapelbare Schablonen) geführt und damit höchst präzise und sicher ausführen: Auf einer permanent in situ verankerten Basisschiene werden die weiteren Schienen jeweils aufgesteckt, „gestapelt“. Über den speziellen Steckmechanismus ist damit für jede Intervention eine unverrückbare, identische Ausgangsbasis gewährleistet. Im vorliegenden Fall wurde die stapelbare Bohrschablone im Planungsprogramm coDiagnostiX gemäß der Implantatplanung auf Basis der CBCT-Daten, der digitalen intraoralen Abformung sowie der Prothetikkonstruktion designt und additiv hergestellt. Die geplanten Implantatpositionen konnten so ohne Abweichungen chirurgisch umgesetzt und die Behandlung erfolgreich durchgeführt werden [4] (Abb. 1-3).





















