fallstudien
Vorhersagbar planen und reproduzieren
Mit der exocad Software Smile Creator, exoplan und DentalCAD können Nutzer zuverlässig in einem konsistenten digitalen Workflow arbeiten. Priv.-Doz. Dr. Alexey Unkovskiy, Funktionsoberarzt in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre an der Charité Berlin (Ärztl. Dir.: Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer), nutzt die exocad Softwarelösungen, um einfache bis komplexe (implantat-)prothetische Fälle vorhersagbar planen und umsetzen zu können.

Mit der exocad Software Smile Creator, exoplan und DentalCAD können Nutzer zuverlässig in einem konsistenten digitalen Workflow arbeiten. Priv.-Doz. Dr. Alexey Unkovskiy, Funktionsoberarzt in der Abteilung für Zahnärztliche Prothetik, Alterszahnmedizin und Funktionslehre an der Charité Berlin (Ärztl. Dir.: Univ.-Prof. Dr. Florian Beuer), nutzt die exocad Softwarelösungen, um einfache bis komplexe (implantat-)prothetische Fälle vorhersagbar planen und umsetzen zu können. Das zeigt auch das Beispiel einer Oberkieferrehabilitation mittels einer implantat- und zahngetragenen Teleskopprothese mit Doppelkronentechnik („German Crowns“).
Der folgende Fall einer Angstpatientin, die 2020 zu uns kam, beschreibt einen kontinuierlichen digitalen Arbeitsablauf mit Smile Creator, exoplan und DentalCAD. Geplant und umgesetzt wurde eine herausnehmbare, gaumenfreie zahn- und implantatgetragene Teleskopprothese (Doppelkronen) im Oberkiefer.
Ausgangssituation
Die Patientin hatte ein adultes Lückengebiss mit großer Lücke von 14 bis 24 und eine Freiendsituation im zweiten Quadranten (Abb. 1 bis 3). Sie zeigte keine funktionellen Störungen im Kausystem. Die Mitfünfzigerin hatte in der Aufnahme eine konventionell gefertigte Interimsprothese erhalten, die jedoch keine gute Ästhetik aufwies. Die Patientin hat einen zervikalen Lachtyp. Ihr Wunsch war die Wiederherstellung der Funktion mit einem ästhetisch ansprechenden Zahnersatz.
Behandlungsoptionen
Zunächst wurde der Patientin ein festsitzender implantatgetragener Zahnersatz auf drei Implantaten im Frontzahnbereich und zwei Implantaten in regio 25, 26 vorgeschlagen. Diese Behandlungsoption lehnte die Angstpatientin jedoch ab, weil ein chirurgischer Eingriff mit der Insertion mehrerer Implantate für sie eine unüberwindbare psychische und nicht zuletzt finanzielle Belastung darstellte. Alternativ wurde mit ihr die Regelversorgung (medizinische Leistungen in der deutschen gesetzlichen Krankenversicherung, die allen gesetzlich Krankenversicherten zustehen) diskutiert: eine herausnehmbare Modellgussprothese. Diese lehnte die Patientin aus ästhetischen Gründen und wegen der Gaumenbedeckung ab.
Als weitere Möglichkeit im Sinne einer Kompromisslösung kam eine gaumenfreie herausnehmbare Hybridkonstruktion in Betracht, die auf einem Implantat in der Front sowie auf den noch vorhandenen Zähnen 14, 15 und 24, 25 abgestützt werden sollte. Zu den Vorteilen dieser Versorgung gehören ein hoher Tragekomfort, einfache Pflege, adäquate Ästhetik, Langlebigkeit und dass sich die Prothese relativ einfach erweitern lässt, wenn weitere Zähne extrahiert werden müssen. Diese Aspekte waren für die Patientin die ausschlaggebenden Entscheidungskriterien.
Die Teleskopprothese mit Doppelkronen („German Crowns“) ist eine zahntechnisch anspruchsvolle Technik, die sich vor allem in Deutschland, Österreich, Schweiz und einigen weiteren Ländern seit Jahrzehnten bewährt hat und aufgrund ihres Tragekomforts (als Kombi-Zahnersatz) eine solide Versorgungslösung darstellt.




























