fallstudien
Zahnärztliche Geweberegeneration und Wundbehandlungstechiken Mal ganz anders
Ziel bei jeglichen Gewebedefekten und konsekutiver Narbenbildung ist es, die Funktion und im Gesichtsbereich auch die visuelle Integrität wiederherzustellen. Das Gebiet der Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie umspannt die intra- als auch extraoralen Eingriffe und bietet durch die fächerübergreifende Spezialisierung die Möglichkeit, Behandlungstechniken von einem Fachgebiet zum anderen zu transferieren.

Eine Fallstudie von Dr. med. Dr. med. dent. Andreas Born und Dr. med. Hans-Ulrich Markmann
Ziel bei jeglichen Gewebedefekten und konsekutiver Narbenbildung ist es, die Funktion und im Gesichtsbereich auch die visuelle Integrität wiederherzustellen. Das Gebiet der Mund, Kiefer- und Gesichtschirurgie umspannt die intra- als auch extraoralen Eingriffe und bietet durch die fächerübergreifende Spezialisierung die Möglichkeit, Behandlungstechniken von einem Fachgebiet zum anderen zu transferieren. In dieser Fallvorstellung geht es um eine Defektrekonstruktion der Nasenspitze und der Wange nach ausgedehnter Basaliomresektion.
Basaliome oder modern Basalzellkarzinome gehören zu den häufigsten malignen Tumoren überhaupt und treten bevorzugt an den Sonnen-exponierten Stellen der Gesichtshaut im mittleren bis höheren Lebensalter auf. Einen sehr kompakten Übersichtsartikel dazu liefern Frerich und Prall [1].
An besonders delikaten Stellen wie der Nase und der Nasenspitze stellen die Basaliome die Chirurgin/den Chirurgen immer wieder vor das Dilemma der onkologisch notwendigen Resektion mit Sicherheitsabstand von drei Millimetern zirkulär und der kosmetisch/ ästhetischen Rehabilitation. Bemerkenswert sind deshalb auch die Fälle von Personen mit dieser Erkrankung, die im Licht der Öffentlichkeit stehen [2] und deren erfolgreiche Behandlungen oder Misserfolge diese Problematik widerspiegeln.
Unser Praxiskonzept: Basaliomtherapie in 3 Schritten
1. Probeexzision (PE) zur medizinischen als auch forensischen Absicherung:
Hierbei wird in Lokalanästhesie eine kleine Biopsie aus dem verdächtigen Areal entnommen, in histologischem Formalin fixiert und an die Pathologie übersandt. Die zwei bis drei Arbeitstage dauernde Paraffineinbettung für die Histologie des Präparates ist deutlich treffsicherer als die durch Kryoschnitt gewonnenen Schnellschnitte. Insofern erklärt sich das dreischrittige Vorgehen bei uns in der Praxis.














