fallstudien
Zwei zweiteilige Keramikimplantate in der Unterkieferfront
Zirkondioxidimplantate erfreuen sich nicht nur aufgrund ihrer biologischen Gewebeverträglichkeit und ihres zahnfarbenen Materials großer Beliebtheit.

Zirkondioxidimplantate erfreuen sich nicht nur aufgrund ihrer biologischen Gewebeverträglichkeit und ihres zahnfarbenen Materials großer Beliebtheit. Im vorliegenden Patientenfall wurden zwei extrahierte Unterkieferzähne mit Fraktur und Verdacht auf Parodontitis apikalis eine Woche nach Entfernung mit zwei Implantaten versorgt.
Bei der 55-jährigen Patientin sind die wurzelbehandelten Zähne 31 und 41 nicht mehr zu halten. Die endodontische Behandlung war vor über zwanzig Jahren durchgeführt worden, es folgte bei beiden Zähnen wenig später eine Wurzelspitzenresektion (Abb. 1). Die beiden Zähne sind stark verfärbt (Abb. 2-5). Im Röntgenbild erkennt man, dass die Wurzeln gebrochen sind und eine große apikale Aufhellung spricht für eine massive Beherdung der beiden Zähne. Aufgrund einer Hyperplasie der Gingiva im Oberkiefer unbekannter Genese entschied sich die Patientin für metallfreie Implantate im Unterkiefer. Nach der Vermessung wurden zwei Zeramex T-Implantate im Durchmesser 3,5 Millimeter und in der Länge zehn Millimeter ausgewählt. Eine Woche nach Extraktion fand die Implantation statt (Abb. 6-17). Die Lücke wurde mit einer Sunflex-Prothese für drei Monate provisorisch geschlossen (Abb. 18). Abschließend wurden die Implantate mit e.max Kronen versorgt (Abb. 19).

Autor


