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7. Fachtag Implantologie: Dentaurum lädt nach Bonn

Am 26. September lädt Dentaurum zum 7. Fachtag Implantologie nach Bonn: ein Tag zu Implantatprothetik, digitalen Workflows, Augmentation und regenerativen Konzepten.

pip Redaktion Berlin2 Min. Lesezeit
Historischer, amphitheatralisch angelegter Hörsaal mit Holzbänken, in dem ein Referent im Mittelgang vor zahlreichen sitzenden und stehenden Zuhörern spricht; im Hintergrund ein Skelettmodell in einer Glasvitrine.

Ende September veranstaltet Dentaurum den 7. Fachtag Implantologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. Am 26. September von 9 bis 16.15 Uhr erwartet die Teilnehmer ein wissenschaftlich fundiertes und praxisorientiertes Programm zu Implantatprothetik, digitalen Workflows, Augmentation und regenerativen Konzepten. (Bild: ©Tilman-Schenk).

Implantologie zwischen Prothetik und Digitalisierung

Tagungspräsident Prof. Dr. med. dent. Friedhelm Heinemann eröffnet den Fachtag gemeinsam mit Dr. med. Stefanie Schliwa. Den wissenschaftlichen Auftakt übernimmt Prof. Dr. Dr. med. dent. Norbert Enkling. Er beschäftigt sich mit der Bruchgefahr bei Implantaten und Abutments mit steiler Konusverbindung und ordnet Implantatfrakturen sowie Zirkonbrückenfrakturen im Zusammenhang mit unterschiedlichen Verbindungsgeometrien ein. Dabei geht es auch um die klinischen Möglichkeiten, die sich durch die Wahl zwischen Innenkonus und Flach zu Flach Verbindung ergeben.

Anschließend widmen sich Prof. Dr. med. dent. Friedhelm Heinemann, ZA David Heinemann und ZTM Daniel Sirker der Wirtschaftlichkeit digitaler Workflows. Im Mittelpunkt stehen neue Praxisabläufe, Lernkurven bei der Digitalisierung und Möglichkeiten, Personal zu entlasten sowie Prozesse effizienter zu gestalten. ZÄ Christina Manns ergänzt diesen Themenkomplex mit einer Fallpräsentation zum digitalen Workflow. Prof. Dr. med. dent. Sigmar Schnutenhaus schlägt danach die Brücke zwischen Alignertherapie und Implantologie. Anhand klinischer Fälle zeigt er, wie eine kieferorthopädische Vorbehandlung die Pfeilersituation verbessern und zur langfristigen Stabilität implantologischer Versorgungen beitragen kann.

Chirurgie, Regeneration und Arzneimittel im Fokus

Am Nachmittag stellt Dr. med. dent. Marcus Seiler analoge und digitale Verfahren bei augmentativen Maßnahmen gegenüber. Klassische chirurgische Konzepte werden mit dreidimensionaler Bildgebung, virtueller Planung und CAD/CAM gestützten Verfahren verglichen. Neben Präzision und Vorhersagbarkeit spielen dabei auch zeitliche und wirtschaftliche Aspekte für den Praxisalltag eine Rolle.

Dr. med. dent. Andreas Petschelt und Dr. med. dent. Johannes Petschelt greifen anschließend die Biologisierung in der Implantologie auf. Sie vergleichen PRGF und Hyaluronsäure und zeigen, wie beide Verfahren zur Unterstützung von Heilungsprozessen und zur Stabilisierung von Gewebe eingesetzt werden können. Den Abschluss des wissenschaftlichen Programms gestaltet Prof. Dr. rer. nat. Dr. habil. med. Lars Bräuer mit einem kritischen Blick auf Antibiotika, Paracetamol und weitere häufig eingesetzte Medikamente. Im Zentrum stehen der wissenschaftliche Konsens, klare Indikationen sowie Nutzen und Risiken der medikamentösen Therapie in der Zahnheilkunde.

Der Fachtag findet im Anatomischen Institut der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität, Nussallee 10 in Bonn, statt.

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