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Heft 6 – November 2024

Liebe Leserin, lieber Leser, 

Jobkiller Digitalisierung – seit mindestens 25 Jahren wissen wir alle, dass wir bald durch den Computer ersetzt werden. Zumindest schwebt mindestens so lange schon dieses Damoklesschwert über uns und ganz besonders auch über der Dentalbranche. Denn eins ist klar: „Der digitale Workflow macht uns alle arbeitslos!“. Guckt man jedoch genauer hin, stellt man plötzlich fest, dass das Gegenteil der Fall ist, und dass vernünftige digitale Workflows sogar echte Chancen bieten. Der Grund dafür ist der Fachkräftemangel.

Wie viele andere Branchen leiden zahntechnische Labore unter einem enormen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern. Und trotz aller Gegenmaßnahmen wird sich dieses Problem in absehbarer Zeit nicht einfach in Luft auflösen. Was liegt da näher, als der Versuch, die Ressource Zahntechniker mithilfe des digitalen Workflows zu schonen? CAD/CAM, additive und subtraktive Fertigungsmethoden sowie Planungssoftware können dafür sorgen, dass Zahntechniker sich nicht mit kleinen, Zeit raubenden Arbeiten herumschlagen müssen und sich stattdessen auf anspruchsvolle Suprakonstruktionen konzentrieren können.

Genau das bestätigen übrigens viele Gäste im Zahntechnik-Podcast „Dental Lab Inside“ meines Quintessenz-Kollegen Dan Krammer. Denn die Experten aus der Zahntechnik betonen dort immer wieder auf sehr unterschiedliche Weise: Die Zukunftsfähigkeit vieler Dentallabore hängt von ihrem Digitalisierungsgrad ab. Einfach mal reinhören!

Herzlichst Ihr Sven Skupin