BTI Innovationen: Neue Implantatlinie und neues Chirurgie-System
Gleich zwei Neuheiten präsentierte BTI (Biotechnology Institute) den Kunden im Frühjahr 2024: eine neue Implantatlinie sowie ein System für die geführte implantologische Chirurgie. Mit Core-X geht BTI neue Wege in der implantologischen Behandlung von schwierigen Knochenverhältnissen.

Gleich zwei Neuheiten präsentierte BTI (Biotechnology Institute) den Kunden im Frühjahr 2024: eine neue Implantatlinie sowie ein System für die geführte implantologische Chirurgie. Mit Core-X geht BTI neue Wege in der implantologischen Behandlung von schwierigen Knochenverhältnissen. Bild: Die neue Implantatlinie Core-X von BTI ist die Lösung bei geringer Knochendichte und Extraktionsalveolen.
Ziel des neuen Implantatsystems ist es, eine hohe Primärstabilität in schwierigen Situationen zu gewährleisten, insbesondere bei Patienten mit Extraktionsalveolen und geringer Knochendichte.
Besondere Makrogeometrie
Das Design des Core-X Implantats wurde speziell entwickelt, um die Knochenkondensation zu verbessern und eine effektive apikale Verankerung zu erreichen, die in vielen Fällen sogar eine sofortige Belastung des Implantats ermöglicht. Ein wichtiger Aspekt des Core-X-Implantats ist seine Makrogeometrie. Diese ermöglicht eine effektive Verdichtung des umgebenden Knochens während der Insertion, was die Stabilität des Implantats deutlich erhöht. Diese Eigenschaft ist besonders in Situationen von Bedeutung, in denen die Knochendichte gering ist und herkömmliche Implantate keinen ausreichenden Halt finden würden. Die Oberflächenstruktur der BTI-Implantate zeichnet sich durch drei unterschiedliche Rauheiten aus, die entlang des Implantats variieren: abgeschwächt am Implantathals, mittel am Implantatkörper und erhöht an den Gewinden. Diese spezifische Oberflächenbeschaffenheit, kombiniert mit einer chemischen Modifikation durch Kalziumionen, fördert nicht nur die Osseointegration, sondern minimiert auch effektiv die Anhaftung von Bakterien. Diese Eigenschaften sind entscheidend für die langfristige Gesundheit und Stabilität des Implantats sowie für die Reduzierung des Entzündungsrisikos.

Stop & Guide – die neue geführte Chirurgie von BTI
Neu von BTI ist auch das Stop & Guide-System, das einen echten Fortschritt in der Implantatchirurgie darstellt. Es ermöglicht das geführte Setzen von Implantaten auf neuartige Weise, basierend auf einer intelligenten Kombination aus präziser Planung und hochentwickelter technischer Ausstattung. Das Stop & Guide-System von BTI zeichnet sich durch Vielseitigkeit und Flexibilität aus, da es sowohl als „Bohrstopp-Kit“ für die konventionelle (freihändige) Chirurgie als auch als „Guided Surgical Kit“ für die Pilotbohrung, die semi-geführte und vollständig geführte Implantation eingesetzt werden kann.
Die Anwendung des Stop & Guide-Systems erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und Planung. Zunächst ist eine detaillierte Röntgenuntersuchung des Patienten mittels Digitaler Volumentomografie (DVT) notwendig, um eine exakte Visualisierung der Kieferstrukturen zu gewährleisten. Ebenso wichtig ist ein Scan der Schleimhautoberfläche, typischerweise im STL-Format, um die exakte Topografie für die Implantation zu erfassen. Ein zentraler Bestandteil des Systems ist die Bohrschablone, die mit einer Planungssoftware erstellt wird. Die Schablone enthält präzise gefertigte steco-Titanhülsen, die für die Führung der Bohrer während der Operation von entscheidender Bedeutung sind. Die Verwendung des W&H Chirurgie-Winkelstücks (WI-75 E/KM), das mit dem Konnektor, an dem die Führungen befestigt werden, kompatibel ist, gewährleistet eine exakte Ausrichtung und Positionierung der Implantate.




