Dental Safari: Fortbildung in der Wildnis Tansanias
Zahnmedizinische Fortbildung dort, wo sonst Elefanten, Giraffen und Löwen die Hauptrolle spielen: Die Dental Safari geht 2027 in die nächste Runde. Vom 22. bis 26. März verbindet der fünftägige Fach-Workshop erneut praxisnahe Fortbildung mit einem Safari-Erlebnis in Tansania. Auf dem Programm stehen Augmentation, periimplantäre und parodontale Gesundheit, Komplikationsmanagement sowie ein kritischer Blick auf Mythen und Märchen der dentalen Welt.

Die fachliche Leitung übernehmen unter anderem Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Schlee aus Forchheim, Prof. Dr. Michael Stimmelmayr aus Cham und Dr. Jürgen Gallas von Geistlich. Dabei bleibt es nicht bei klassischen Vorträgen. Das Konzept setzt auf interaktive Workshops, Fallbesprechungen und den direkten kollegialen Austausch in kleinen Gruppen. Bis zu 20 Fachteilnehmer können an der Dental Safari teilnehmen.
Der erste Workshop-Tag in Arusha widmet sich gleich drei aktuellen Themenfeldern. In Gruppenstationen geht es um die Anwendung von Hyaluronsäure und Polynukleotiden in der Zahnmedizin, die autologe Schalentechnik für horizontale und vertikale Augmentationen sowie die Schirmschraubentechnik. Währenddessen können Begleitpersonen den Arusha-Nationalpark erkunden und anschließend eine lokale Glasmanufaktur besuchen.


Am folgenden Tag wechselt der Schauplatz. Die Fahrt zur nächsten Unterkunft führt mitten durch den Tarangire-Nationalpark mit seinen charakteristischen Baobab-Bäumen und großen Elefantenpopulationen. Ziel ist die Sangaiwe Tented Lodge in unmittelbarer Nähe des Nationalparks. Dort steht am nächsten Tag wieder die Zahnmedizin im Mittelpunkt. Thematisiert werden die Behandlung der Periimplantitis mit GalvoSurge, das funktionelle und ästhetische Weichgewebemanagement am Implantat sowie verbreitete Mythen und vermeintliche Gewissheiten aus der dentalen Welt.
Auch die zweite Hälfte der Reise verbindet Ortswechsel und Naturerlebnis mit fachlichem Programm. Über den Lake-Manyara-Nationalpark geht es weiter nach Karatu zur Ngorongoro Coffee Lodge. Am abschließenden Workshop-Tag stehen konkrete Patientenfälle im Mittelpunkt. Gemeinsam mit den Referenten werden Fragestellungen rund um parodontale Gesundheit und Komplikationsmanagement analysiert und praxisnahe Lösungsstrategien für den Behandlungsalltag diskutiert. Für Begleitpersonen ist parallel unter anderem eine geführte Radtour durch Mto wa Mbu mit Bananenplantagen, Reisfeldern und kleinen Dörfern vorgesehen.
Die offizielle Fortbildung findet vom 22. bis 26. März 2027 statt, die individuelle Anreise ist für den 21. März vorgesehen. Am 27. März kann die Heimreise angetreten oder der Aufenthalt mit zusätzlichen Safaripaketen verlängert werden. Möglich sind beispielsweise Touren in die Serengeti oder zum Ngorongoro-Krater. Für den Fach-Workshop können bis zu 24 Fortbildungspunkte vergeben werden.
Die Teilnahme kostet 3.550 Euro für Fachteilnehmer und 2.450 Euro für Begleitpersonen. Enthalten sind Vollpension und die Unterbringung im Doppelzimmer, der Flug ist nicht eingeschlossen. Veranstalter ist die Safaripad GmbH in Kooperation mit Wegmann Dental. Damit bleibt das Konzept auch 2027 ungewöhnlich: Fortbildung findet hier nicht im anonymen Kongresshotel statt, sondern mitten in einer Landschaft, die nach einem langen Workshop-Tag garantiert für andere Gedanken sorgt.




