Kurzmeldung Atlas Dental: Scanner – 75:10 für das Labor
Hierzulande ist es meist der Zahntechniker, der den Schritt von der analogen Welt in den digitalen Workflow vollzieht.

Hierzulande ist es meist der Zahntechniker, der den Schritt von der analogen Welt in den digitalen Workflow vollzieht. Denn schon 75 Prozent der Dentallabore setzen einen Scanner (Extraoralscanner) ein. Dagegen wird ein Intraoralscanner erst in 10 bis 15 Prozent aller deutschen Praxen verwendet – allerdings bei stark steigender Tendenz. Bei rund 50.000 Praxen macht das 5000 bis 7500 Praxen. Im Jahr 2017 kam es zu 525 Neuinstallationen (gut 1 % der Praxen, Scanner). Selbst unter der Annahme, dass bei diesem Tempo (d.h. 525 pro Jahr) nur bisher analog abformende Praxen ausgestattet werden und alle vorhandenen Intraoralscanner im Einsatz bleiben, würde eine Ausstattung aller hiesigen Praxen mit einem Intraoralscanner demnach noch über 90 Jahre dauern. Alle dentalen Trends erlebt der Besucher der Internationalen Dental-Schau (IDS) vom 9. bis zum 13. März 2021 in Köln.
Quelle: Rebmann B, Heinzmann V., Leonhard E: ATLAS DENTAL – Die Märkte Europas /// Strukturen, Herausforderungen und Szenarien. GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dental-Industrie mbH, vertreten durch Heibach M und Sticklies B (Hrsg.). Köln 2018




