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Schirmschrauben-Technik: Raumstabilität & biologische Integration

Bei ausgeprägten horizontalen und kombinierten horizontal-vertikalen Knochendefekten stellt die Schirmschrauben-Technik mit den Schirmschrauben von Geistlich Biomaterials eine minimalinvasive und biologisch schonende Alternative

pip Redaktion Berlin2 Min. Lesezeit
Schirmschrauben-Technik

Bei ausgeprägten horizontalen und kombinierten horizontal-vertikalen Knochendefekten stellt die Schirmschrauben-Technik mit den Schirmschrauben von Geistlich Biomaterials eine minimalinvasive und biologisch schonende Alternative zur klassischen Knochenblocktransplantation dar. Spezielle Schirmschrauben in Kombination mit GBR schaffen eine kontrollierte dreidimensionale Raumgewinnung.

Die Schirmschrauben-Technik eignet sich vor allem für die Augmentation von lateralen Alveolarkammdefekten, für die gezielte Vorbereitung des Implantatbettes, und bei Patienten, bei denen Schalen- oder Blocktransplantationen oder -augmentationen nicht geeignet sind. Kleine Schirmschrauben werden bukkal und gegebenenfalls apikal im Abstand von ca. 3–5 mm zum ortständigen Knochen eingebracht. Sie definieren so das spätere Regenerationsvolumen. Das Knochenlager wird nach Bedarf zum Beispiel mit einer Mischung aus Geistlich Bio-Oss und autologem Knochen im Verhältnis 1:1 oder 2:1 aufgefüllt und die Augmentationsstelle mit einer Bio-Gide-Membran abgedeckt und mit Pins fixiert. Das Weichgewebe wird anschließend mobilisiert und spannungsfrei verschlossen.

Die Vorteile der Schirmschrauben-Technik liegen in der ausgezeichneten Volumenkontrolle durch eine exakte 3D-Definition des Regenerationsraums. Der Eingriff erlaubt eine nur minimale Morbidität, da keine Entnahme von Schalen- oder Blocktransplantaten erfolgen muss, und durch die bewährte Kombination aus autologem Knochen und Bio-Oss + Bio-Gide erfolgt eine gute biologische Integration. Nach ca. sechs Monaten kann die Implantation erfolgen, die Schirmschrauben aus Stahl können durch ihre geringe Osseointegration einfach entfernt werden.

Schirmschrauben-Technik

Studien zur Schirmschrauben-Technik zeigen durchweg gute und vorhersagbare Ergebnisse, eine – bei spannungsfreiem Verschluss – geringe Komplikationsrate, langfristig stabile Knochenverhältnisse und dadurch konsequent hohe Implantatüberlebensraten.

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