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Geistlich feiert Jubiläum

Seit Jahrzehnten prägt Geistlich Biomaterials in Deutschland die regenerative Zahnmedizin mit wissenschaftlicher Exzellenz, klinischer Innovationskraft und partnerschaftlicher Zusammenarbeit. Zahlreiche Entwicklungen haben Standards neu definiert und den Praxisalltag nachhaltig verändert.


175 Jahre Geistlich – zum Jubiläum blicken renommierte Anwender und Wegbegleiter auf Meilensteine zurück, die die regenerative Therapie bis heute entscheidend prägen.

„Als einer der ersten Anwender von Bio-Oss bin ich bis heute überzeugt von diesem Biomaterial. Aufgrund seiner nicht keramisierten Oberfläche erlaubt es eine kristalline Verbindung zum neugebildeten Knochenmineral, es ist resorptionsstabil und kann bei Belastung durch Implantate in den natürlichen Remodellierungsprozess des Knochens einbezogen werden.“ 

Prof. Dr. Georg-Hubertus Nentwig 


„Die Einführung der Bio-Gide Kollagenmembran Ende der 90-er Jahre war ein Game Changer im Bereich der GBR- Technik. Seit diesem Zeitpunkt schaffen wir durch die Kombination von Bio-Gide mit einem Composite-Graft äußerst zuverlässige Knochenaufbauergebnisse.“ 

Prof. Dr. Daniel Buser


„Die Biologisierung der xenogenen Bio-Oss-Knochenmatrix mit rekombinantem BMP-2 oder BMP -7 zeigte durchweg in praktisch allen Studien signifikante Ergebnisse bei der Knochenneubildung. Diese Osteoinduktion beruht auf der idealen Kombination der Stimulation der Stammzellen mit einer zellfreundlichen Oberfläche der Bio-Oss-Matrix, die durch ihre natürliche Porengröße auch die Angiogenese erleichtert.“  

Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden


„Wie wir von der Arbeitsgruppe um Prof. Lindhe wissen, reduziert eine Socket Preservation beim dünnen Gingiva- und Knochentyp deutlich die transversale Resorption. Hierbei setze ich Bio-Oss Collagen biologisiert mit I-PRF ein und finde nach 5-6 Monaten Einheilphase in den meisten Fällen gute knöcherne Voraussetzungen für eine Implantinsertion.“

Prof. Dr. Michael Stimmelmayr


„Bis zur Einführung von YxOss CBR waren vertikale Augmentationen und die Therapie von kombinierten Defekten im Ergebnis kaum vorhersagbar und durch invasive Techniken geprägt. Durch die patientenspezifischen Titangitter konnte die OP-Technik revolutioniert und signifikant simplifiziert werden.“ 

Dr. Marcus Seiler


„Die Schirmschrauben-Technik auf den Punkt gebracht: Es ist einfacher, es ist schneller, es ist billiger -das Procedere selbst, aber auch ein etwaiges Komplikationsmanagement, das bei solch komplexen Defekten nie ganz ausgeschlossen werden kann.“

Priv.-Doz. Dr. Dr. Markus Schlee


„Die Entwicklung von Mucograft extraoral und die zahlreichen Prozesse und Herausforderungen, die erforderlich waren, um die Zulassung für die extraorale Anwendung zu erlangen, werden die Dermatochirurgie der Zukunft maßgeblich prägen. Ich bin stolz darauf, gemeinsam mit meinem Team einen wesentlichen Beitrag zu dieser translationalen Forschungskette geleistet zu haben.“

Prof. Dr. Dr. Dr. Shahram Ghanaati


„Diverse Studien zeigen in der nicht chirurgischen Parodontaltherapie eine deutliche Reduzierung der Taschensondierungstiefen unter Einsatz von Pocket-X Gel. Unsere eigenen klinischen Untersuchungen im Rahmen von Bachelorarbeiten konnten zudem signifikante Attachment-Gewinne von > 2mm bei anfänglichen Verlusten von 4 – 6mm zeigen. Wesentlich ist aber, dass wir diese Ergebnisse nun auch in unserer Praxis täglich bestätigt sehen.“

Prof. Dr. Georg Gaßmann


„Je komplexer die Augmentation, desto größer die Indikation für Regenfast: klinisch eine stabilere Rekonsolidierung des partikulären Augmentats, histomorphometrisch verifizierbar deutlich mehr Knochenneubildung – diese Kombination aus Hyaluronsäure und Polynucleotiden ist ein Booster der Regeneration.“

Prof. Dr. Dr. Andres Stricker