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Smart Grinder: Autologes Augmentat ohne Zweiteingriff

Smart Grinder: „Biologisierung“ ist eines der neuen Buzz-Words in der implantologischen Community, dabei eigentlich nicht wirklich neu. Der beste (Zahn-)arzt ist bekanntlich jener, der den Selbstheilungskräften des Körpers so wenig wie möglich im Wege steht. Wenn es dazu noch Materialien und Methoden gibt, um die am Heilungsprozess beteiligten Gewebe und Stoffe bestmöglich zu unterstützen, sollte das Ergebnis umso besser sein.

Smart Grinder ist bereits seit einigen Jahren im klinischen Einsatz. Doch was genau steckt eigentlich dahinter? Beim Integrieren von Augmentationsmaterial soll vor allem jegliche Fremdkörperreaktion vermieden werden. Autologe Grafts gelten bei vielen Indikationen ungebrochen als Material der Wahl, viele Patienten und konsequent auch Anwender scheuen aber den zum Teil sehr aufwändigen Zweiteingriff. Extrahierte Zähne als autologes Transplantat zu nutzen, ist als Idee an sich nicht neu, es fehlte aber lange die Methode zu einer effizienten und sicheren Aufbereitung der ja zumeist begründet extrahierten Zähne.

Smart Grinder

Smart Grinder in klinischen Alltag

Mit dem Smart Grinder von Prof. Dr. Itzak Bindermann und dem entsprechenden Protokoll werden extrahierte Zähne zunächst mechanisch gereinigt, und der getrocknete Zahn anschließend in einer Schleifkammer pulverisiert. Eine  Reinigungslösung entfernt nun innerhalb von nur fünf Minuten alle organischen Stoffe, ehe ein Dentin Wash auch diese Reinigungsflüssigkeit auswäscht und den pH-Wert auf 7,2 senkt. Die gewonnen Zahnpartikel können entweder sofort intraoperativ für die Augmenation genutzt oder für eine spätere Verwendung steril gelagert werden.

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