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BTI Day: Der Unterschied zwischen gut und exzellent!

Ein vollgepackter Tag mit spannenden und informativen Inhalten: Der BTI-Day am Frankfurter Flughafen konnte auch in diesem Jahr wieder überzeugen. Rund 100 Teilnehmer kamen zur Fortbildung, bei der natürlich auch BTI-Gründer Dr. Eduardo Anitua nicht fehlen durfte.

pip Redaktion Berlin3 Min. Lesezeit
BTI Day

BTI Day: Ein vollgepackter Tag mit spannenden und informativen Inhalten: Der BTI-Day am Frankfurter Flughafen konnte auch in diesem Jahr wieder überzeugen. Rund 100 Teilnehmer kamen zur Fortbildung, bei der natürlich auch BTI-Gründer Dr. Eduardo Anitua nicht fehlen durfte. Bild: Rund 100 Teilnehmer kamen zum BTI Day 2025 nach Frankfurt.

Dr. Ralf Rauch, General Manager BTI Deutschland, begrüßte beim BTI Day die Teilnehmer im Hilton Hotel am Flughafen Frankfurt, bevor Dr. Babak Saidi wie bereits in den vergangenen Jahren die Moderation des wissenschaftlichen Programms übernahm. Zu Beginn des BTI Days gab Dr. Dirk Duddeck, Gründer der CleanImplant Foundation, einen Überblick über die Arbeit der Stiftung. BTI ist bereits seit Beginn der Stiftung einer der großen Unterstützer und erhielt erst kürzlich eines der ersten „Langzeit-Qualitätssiegel“ der CleanImplant Foundation für das BTI-Implantatsystem. „Steril ist nicht gleich sauber“, betonte Dr. Duddeck in seinem Vortrag und zeigte, warum die Stiftung nicht immer auf Sympathie in der Dentalindustrie gestoßen ist. Auch einen ersten Ausblick auf die zukünftige Arbeit der CleanImplant Foundation gab es: Man wolle sich demnächst auch mit Knochenersatzmaterialien beschäftigen.

Dr. Asier Eguia aus dem Team von BTI-Gründer Dr. Eduardo Anitua sprach anschließend über den digitalen Workflow und die geführte Chirurgie mit dem Stop & Guide System von BTI. Er zeigte, dass man bei BTI über Jahre die Bohrprotokolle optimiert habe, immer auf die entsprechenden Knochentypen spezifiziert. „Man muss beim Bohrprotokoll keine Kompromisse eingehen“, betonte Eguia. Mit dem Stop & Guide System sei eine akkurate finale Position des Implantats gesichert. Anhand einiger Patientenfälle zeigte er den BTI-Workflow und betonte: „Der Unterschied zwischen einer guten und exzellenten Behandlung sind die kleinen Details.“

Wachstum im UK bei stufenweiser Belastung

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Dann war es Zeit auf dem BTI Day für Dr. Anitua, selbst das Mikrofon zu ergreifen. In seinem ersten Vortrag erläuterte er seine Vorgehensweise bei Patienten mit zahnlosem Unterkiefer. Biomechanisch zeigen Studien, dass bei einer vertikalen Ladung die Implantatlänge irrelevant sei. Sind die Implantate erst osseointegriert, wirke die Kraft am stärksten auf die ersten drei Windungen des Implantats. Für Dr. Anitua ist die magische Zahl an Implantaten für den zahnlosen UK die vier. „Meine Erfahrungen der letzten 20 Jahre haben gezeigt, dass vier parallele Implantate im Unterkiefer die beste Behandlung sind.“ Eine Beobachtung überraschte auch Dr. Anitua in seinem klinischen Alltag: In vielen dieser Patientenfälle zeigte sich ein Knochenwachstum im Unterkiefer bei einer stufenweisen Belastung.

In seinem zweiten Vortrag beschäftigte sich Dr. Anitua mit der Auswahl des Implantatsystems und der Frage: bone level oder tissue level? Früher habe er Implantate viel im tissue level Bereich gesetzt, heute eigentlich nur noch bone level. Wichtig seien dabei die Multi-Im Abutments von BTI, die durch die BioBlock-Verbindung eine hermetische Versiegelung der Verbindung zwischen Implantat und Abutment erreichen. Dieses „biological sealing“ sei die beste Voraussetzung für optimale Ergebnisse im Hart- und Weichgewebe, so Dr. Anitua.

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Dr. Aintzane Torre brachte aus Spanien ganz frische, unveröffentlichte Ergebnisse einer Multicenter-Studie mit. Dabei wurde in fünf spanischen Zahnkliniken der Erhalt des Alveolarkamms durch PRGF untersucht. Es zeigte sich eine Beschleunigung der alveolären Regeneration. Zwölf Wochen nach der Frühimplantation und der Zugabe von PRGF war die Resorption der Hart- und Weichgewebe signifikant geringer als ohne PRGF.

Indikationserweiterung für PRGF?

Ebenfalls mit PRGF beschäftige sich Prof. Dr. Dr. Jan-Falco Wilbrand. Er zeigte Möglichkeiten und Ergebnisse in der MKG-Chirurgie mit PRGF insbesondere aus seinem klinischen Alltag in der MKG-Klinik in Siegen.

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Denn dort gehört PRGF mittlerweile zum Standard in der Implantat-Behandlung. Beispielsweise werden Implantate vor der Insertion biologisiert und mit PRGF benetzt. „Im Laufe der Zeit wurden die Indikationen für PRGF zunehmend erweitert“, berichtete Prof. Wilbrand – etwa bei Tumorresektionen am Gaumen oder bei Gaumenschleimhaut-Transplantaten. Wilbrand berichtete zudem vom Einsatz von PRGF in der Behandlung von CMD bei Kiefergelenksspülungen und könnte sich vorstellen, dass die Indikationen noch viel breiter werden könnten.

Wie kurze Implantate in der täglichen Praxis zum Einsatz kommen können, berichtete Prof. Dr. Dr. Philipp Streckbein. Dabei betonte er, dass man mittlerweile über evidenzbasierte Langzeitergebnisse verfüge und Behandlungserfolge mit kurzen Implantaten wissenschaftlich belegt seien. Dabei bleibt es eine chirurgische Herausforderung, das kurze Implantat richtig zu platzieren. Anschließend sprach Dr. Christoph Wenninger über den Einsatz von Guided Surgery und das Stop & Guide System von BTI in seiner Praxis. Er selber nutzt die Computer Assisted Implant Surgery (CAIS) mit dem X-Guide-System und zeigte den Workflow mit Datensammlung, Planung und geführter Navigation. Wie man in der ästhetischen Zone zu langfristig stabilen Ergebnissen kommt, zeigte Dr. Gianni Efisio, Mailand, anhand von Fallbeispielen mit zum Teil Nachuntersuchungszeiträumen von zehn Jahren.

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