Die Technologie war vor 40 Jahren so eruptiv wie der Ätna heute: Im sizilianischen Catania, und am ersten Tag im imposanten Ambiente des Palazzo Biscari, begeht Bicon Implants seinen große…
pip Redaktion7 Min. Lesezeit
Vier erfolgreiche Jahrzehnte verlangen nach einem einzigartigen Ambiente! Bicon lud so für seinen Jubiläumskongress Mitte Juni nicht nur ins vollsonnige sizilianische Catania, sondern am ersten Kongresstag ins Ambiente des prächtigen Palazzo Biscari, und am Folgetag ins nicht minder glanzvolle Opernhaus der Stadt, das Teatro Massimo Bellini. Hochkarätige internationale Referenten, u.a. Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers, Prof. Dr. Estevam Bonfante, Prof. Dr. Andrea Cicconetti, Dr. Giuseppe Carbonaro, Prof. Dr. Harold Haering, Prof. Dr. Hesham Marei, Prof. Dr. Cherana Gioga und Prof. Dr. Giorgio Lombardo und ein von dieser besonderen Umgebung angeregter Austausch mit internationalen Kolleginnen und Kollegen machten den Bicon-Jubiläumskongress zu einem Event der Extraklasse.
Die Technologie war vor 40 Jahren so eruptiv wie der Ätna heute: Im sizilianischen Catania, und am ersten Tag im imposanten Ambiente des Palazzo Biscari, begeht Bicon Implants seinen großen Jubiläumskongress.In solch einer Umgebung einen Kongress abhalten – das gibt es nur in Italien. Fast 400 Teilnehmer nutzen die Gelegenheit, die lange Historie der extrakurzen Implantate noch einmal aufleben zu lassen, und die Umsetzung in die modernen digitalen Workflows zu erleben.„Bicon Digital Solutions“ lautete das Dachthema des ersten Kongressteils. Unter Leitung von Dr. Giuseppe Carbonaro und Prof. Dr. Andrea Cicconetti zeigten die Referenten die Übertragung der einstigen analogen Protokolle in die modernen digitalen Workflows. „Die Mittel ändern sich, aber nicht die Prinzipien!“Vom Scan bis zum CAD/CAM gefertigten Provisorium und finalen Zahnersatz führte Dr. Alfredo Passaretti durch die Vorteile des modernen digital gestützten Arbeitsprozesses: Zeiteffizienter, kostengünstiger und vor allem für den Patienten durch die Reduzierung der Praxistermine unmittelbar angenehmer.Einen praktischen Leitfaden zur CAD/CAM-Fertigung prothetischer Versorgungen auf Bicon-Implantaten gab Dr. Lukas Brodocz. Nur noch – und vermutlich nurmehr für begrenzte Zeit – bei der Erstellung von Ganzkieferprothesen sieht er die analogen Prozesse als den digitalen überlegen.Selbst bei sehr begrenztem Restknochenangebot lassen sich mit den kurzen Bicon- Implantaten langzeitstabile Versorgungen realisieren. Dr. Marcello Rossini dämpft aber die aktuelle Digitalbegeisterung: „Die soliden wissenschaftlichen Untersuchungen halten gerade nicht Schritt mit der Dynamik, in der die Industrie neue digitale Prozesse einführt.“Einer solchermaßen totale Rehabilitation muss von einem konsequenten Prophylaxeprogramm und einer physiotherapeutischen Begleitung der neuen Bisslage begleitet werden, weiß Dr. Alberto Murtas. Auch optisch- ästhetisch hat die Versorgung das gesamte Mittelgesicht der Patientin positiv verändert.
Im kongenialen Duo zeigen Dr. Matteo Brusco und sein Zahntechniker Nicola Chiaramonte die navigierte Chirurgie und Prothetik auf kurzen Bicon- Implantaten nach dem BCD- Bone Clever Drilling Protokoll. Die Bohrhülsen sind an die Implantat- Durchmesser angepasst und erlauben eine sehr präzise und kontrollierte Insertion innerhalb kürzester Zeit.Prof. Dr. Mauro Marincola und Bicon CEO Dr. Vincent Morgan verabschieden die Referenten des Kongress-Vormittags mit warmen Worten und einer Skulptur des Wahrzeichens von Sizilien.Bicon CEO Dr. Vincent Morgan ist selber Prothetiker und betont, für ihn sei die dentale Implantologie immer „eine prothetische Behandlung mit einer chirurgischen Komponente“ gewesen. Zusammen mit Dr. Muneki Hirayama und dem begnadeten Zahntechniker Paolo Perpetuini gibt er einen historischen Rückblick auf die Entwicklungen und Meilensteine der Bicon, vom Implantatdesign durch Thomas Driskell bis zu den modernen digitalen Lösungen von heute.Eine echte Alternative zum Sinuslift zeigt Dr. Laura Murcko. Alle Innovationen von Bicon dienen dazu, die chirurgische Phase einfacher und effizienter zu gestalten. „Kein Patient wünscht sich ein Implantat von Ihnen – er wünscht sich einen Zahn“.Die TRINIA CAD/CAM Discs und Blöcke bestehen aus einer innovativen multidirektionalen Vernetzung von Glasfasern und Kunstharzen. Für Zahntechniker und Zahnärzte eignet sich Trinia zur Herstellung von Käppchen , Untergerüsten von permanenten oder provisorischen Front-oder Seitenzahnkronen, Brückenkonstruktionen und teleskopierenden Restaurationen.Seinen fachlichen Abschluss findet der erste Kongresstag mit dem Auftritt eines Granden der dentalen Implantologie. Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers zeigt im Team mit Dr. Drago Jelovac eine beeindruckende erfolgreiche Langzeituntersuchung mit Bicon- Implantaten in einem Fibula- Transplantat nach Tumor-Operation.Der erste Kongresstag findet seinen geselligen Abschluss bei einer festlichen Gala im Palazzo Biscari, einem aus den Überresten der einstigen Stadtmauer Ende des 17. Jahrhunderts begonnener und erst 100 Jahre später vollendeter Prachtbau. Auch Goethe wurde hier auf seiner “Italienischen Reise” empfangen!Zweiter Kongresstag des Bicon Jubiläumskongresses, und wer glaubte, das Ambiente des ersten Tages im Palazzo Biscari könne nicht noch übertroffen werden, wird hier im Teatro Massimo Bellini eines besseren belehrt. Implantologische Fortbildung in Style!
Dass die kurzen Bicon-Implantate auch in hochkomplexen Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie- Fällen geeignet sind, demonstrierte Dr. Drago Jelovac weiterhin am zweiten Kongresstag mit einer Posttrauma-Rekonstruktion des Unterkiefers mit gleichzeitiger Implantation.Sehr begeistert vom faserverstärkten Prothetikwerkstoff TRINIA zeigt sich Prof. Dr. Estevam Bonfante. Eine universelle Kompatibilität mit anderen Materialien, die hohe Elastizität, die Variabilität der Indikationen, einfache Reparaturmöglichkeit und die klinische und wissenschaftliche Langzeit-Evidenz einer Lebensdauer von 97,8% sprechen für sich.Einen echten Paradigmenwechsel bei Ganzkieferversorgungen postuliert Prof. Dr. Andrea Cicconetti und erbringt anhand fundierter aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Knochenphysiologie den Nachweis, dass Full Arch- Lösungen mit kurzen Bicon-Implantaten und TRINIA- Prothetik funktional, langzeitstabil und ästhetisch sehr ansprechend sind.Lokalmatador Dr. Drauseo Speratti aus der Bicon- Heimatstadt Boston lobt das Engagement des Unternehmens in der Wissenschaft und der Ausbildung der kommenden zahnmedizinischen Generation. Im Dental Program der Midwestern University werden Studentinnen und Studenten bereits im Grundstudium der klinischen Praxis ausgesetzt. „In jedem akademischen Jahr setzen und versorgen unsere Studenten durchschnittlich mehr als 900 Implantate !“Auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten hat Bicon bei der Transformation der zahnmedizinischen Ausbildung in die Anforderungen des modernen klinischen Alltags geholfen, berichtet Prof. Hesham Marei. Durch die Implementierung digital gestützter Diagnostik- und Therapieverfahren in der dentalen Implantologie sind die Absolventen für den klinischen Alltag gut gerüstet.Für die mehr als 20 Jahre andauernde akademische Zusammenarbeit und Unterstützung durch Bicon bedankt sich Prof. Dr. Cherana Gioga von der Universität Bukarest und lobt besonders das persönliche und familiär anmutende Engagement des Unternehmens.Bicon Implantate üben einen geringeren Stress auf den umliegenden Knochen aus. In vielen Fällen, in denen sich verschraubte Implantate als aussichtslos erwiesen haben, können mit Bicon stabile und reizlose Verhältnisse geschaffen werden, zeigt Dr. Stefano Carelli anhand mehrerer komplexer Fallstudien.Dr. Daniel Hernandez demonstriert mehrerer erfolgreiche Fälle mit Sofortbelastungen in der ästhetischen Zone. „Sie müssen das Implantat als eine Komponente in einer in erster Linie prothetisch angetriebenen Lösungskette betrachten, die frühzeitige Auswahl des bestmöglich geeigneten Abutments gehört dazu“.
Dr. Otmar Elsässer vertritt Kliniken an mehreren Standorten in Süddeutschland und sammelt mit gesamt 15 auf MKG und plastische Chirurgie spezialisierten Kolleginnen und Kollegen sehr viel Erfahrung. An der Alternative der kurzen Bicon- Implantate schätzt er besonders die geringe Invasivität und das kleinere Risiko bei einem reduzierten Knochenangebot oder bei Risikopatienten, z.B. unter Bisphosphonat- Therapie.Ihre 15 Jahre Erfahrungen mit Bicon- Implantaten in der Behandlung von Patienten in Polen teilen Dr. Katarzyna Maciejewska und Dr. Michael Drozdowski. Signifikant ist der von Ihnen in vielen Fällen beobachtete Knochenzuwachs um die Bicon- Implantate, mit denen ein ursprünglich reduziertes Knochenangebot langfristig aufgebaut und stabilisiert werden kann.Seit fast 20 Jahren dokumentieren Prof. Dr. Giorgio Lombardo und sein Team ihre Behandlungen mit Bicon- Implantaten an der Universität Verona und haben bereits 14 wissenschaftliche Publikationen in anerkannten internationalen Journalen herausgebracht. Sein eigener Abteilungsleiter habe dem Konzept der kurzen Implantate anfänglich skeptisch gegenübergestanden, habe sich aber durch die wissenschaftliche Evidenz und die klinischen Erfolge überzeugen lassen.„Röntgenbilder lügen nicht!“- damit habe ihn Bicon- CEO Dr. Vincent Morgan seinerzeit auf die Seite der Bicon- Implantate gezogen. Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers setzt einen letzten Höhepunkt mit der wissenschaftlichen Analyse der einzelnen Design- Features der Bicon-Shorties und ihrer positiven mechanisch- biologischen Auswirkungen. „Durch die verschiedenen Design- Elemente bilden sich regelrechte Knochen-Produktions-Kammern!“Zwei inhaltlich enorm dichte, ereignis-und informationsreiche Fortbildungstage finden ihr Ende: Dr. Vincent Morgan und Prof. Dr. Mauro Marincola verabschieden die noch geschlossen anwesenden Teilnehmer in einen schönen sizilianischen Sommerabend.