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PIP vor Ort

Konzepte im Wettstreit – 33. Kongress der DGI 2019 in Hamburg

Es war spannend auf dem 33. Kongress der DGI vom 28. bis 30. November in Hamburg.

pip Redaktion6 Min. Lesezeit
DGI

Spannung versprach der 33. Kongress der DGI vom 28. bis 30. November 2019 in Hamburg. Unter dem Motto „Konzepte im Wettstreit“ setzte das verantwortliche Präsidenten-Duo – DGI-Vizepräsident Prof. Dr. Florian Beuer MME (Berlin) und DGI-Pastpräsident Prof. Dr. Frank Schwarz (Frankfurt) – in Hamburg konsequent auf die Disputation als lebendiges, interessantes und interaktives Format. Statt vieler „schöner Fälle“ erwartet die Besucher die leidenschaftliche Verteidigung unterschiedlicher Konzepte zu allen Bereichen der modernen dentalen Implantologie.

Ein doppelter Geburtstag lädt nach Hamburg an den 33. Kongrss der DGI: 25 Jahre DGI…
…und 10 Jahre der erfolgreichen parallelen Industrieausstellung Implant expo.
Als Gutachter muss man auch die Kirche im Dorf lassen, je nach Diagnostik und Indikation braucht man auch mal kein CBCT, das Gutachtergremium aus den Universitäten Göttingen und Mainz ist sich einig.
Wissenschaftlich objektivierte Daten – hier über die Ästhetik – spiegeln nicht unbedingt die Einschätzung des Patienten wieder.
Der Ritt durch die Case Selection bei der Sofortimplantation mit Prof. Dr. Dr. Henning Schliephake, Göttingen.
Es liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu den ästhetischen Faktoren bei zahnlosen Patienten vor, resümiert Dr. Georgia Trimpou.
Friday Night at 33.DGI.
Für ein gutes Ergebnis muss der knöcherne Phänotyp spezifiziert werden, notfalls aufbauen.
Prof. Dr. Florian Beuer berichtet über die Ergebnisse der 3. Leitlinienkonferenz zum Thema Verbundbrücken.
Daraus errechnet sich das Emergenzprofil und das Konzept – ZT Andreas Kunz demonstriert die Bedeutung von individuell angepassten Parametern in der Prothetik.
Die höchste Ehre der DGI für einen treuen Freund und Wegbegleiter, ein gerührtes sprachloses Ehrenmitglied Prof. Dhom.
So einfach geht die PRF-Herstellung nach Blutabnahme.
„Der Weg ist das Ziel war früher“, so Dr. Martin Gollner, „im Team müssen wir mit guter Diagnostik mit der Planung von Anfang an die Erwartungen der Patienten erfüllen.“
Der autologe Knochen bei Prof. Khoury, der Saal Ist bis auf den letzten Platz besetzt.
Im Bereich der herausnehmbaren Riegelversorgungen haben wir keine evidenzbasierten Langzeitdaten – aber auch keinen Abrieb und kaum Verschleiss.
Implantatmaterialien im Vergleich – Dr. Benedikt Spies beleuchtet unterschiedliche Kriterien. Eine Revolution sind die Keramikmaterialien nicht, ob sie eine eine Evolution werden, wird sich zeigen.
Der Laudator Prof. Dr. Dr. Henning Terheyden kündigt emotional verbunden den Ehrengast Prof. Dr. Günther Dhom an.
medentis erhält von der CleanImplant Foundation den „Trusted Quality“ Award für die geprüfte Reinheit der Implantatoberflächen.
Autogener Knochen ist immer noch unser Goldstandard, argumentiert sein Fürsprecher.
In jeder Sonde, in jeder Zahnpasta sind Titanpartikel drin. Es ist immer schwieriger, sich zu Effekten und unidirektionalen Auswirkungen von Titanpartikeln oder -implantaten zu äußern.
Dr. Heuser, Köln, erklärt der jungen Generation, wie einfach die optimale Unterstützung der Krone mit einem Atlantis-Abutment in der Praxis funktioniert.
Die Versorgungen werden standardisiert hergestellt.
Zusammenfassung der Prothetik-Session: Das Ziel muss definiert sein, der Rest ist Weg.
Früh haben Dr. Karl-Ludwig Ackermann und Dr. Axel Kirsch angefangen Daten und Erfahrungen analog zu sammeln, um Implantatpositionen optimal prothetisch im Kiefer planen zu können.
Fachdiskussionen zu Implantatsystemen und deren Praktikabilität am Stand mit Jan Worlitz persönlich.
Alle Faktoren von Mutter Natur für die Augmentation, patienteneigene Wachstumsfaktoren im Blut mit Knochenchips und Ringerlösung. Das ist es.
Langzeitkontrolle und ausführliche Archivierung sind weitere Vorteile der digitalen Technik, ebenso wie die lebenslange Verlaufskontrolle durch den Hausarzt-Implantologen.
Die Frage ob verzögert oder nicht implantieren interessiert den Patienten – nach der Datenlage – gar nicht so sehr.
Komplizierte Fälle, wie hier bei einem kompromittierten Knochenlager einer 24-jährigen Patientin, Prof. Dr. Dr. Fouad Khoury ist in seinem Element.
Prof. Stimmelmayr fasst zusammen, nicht das Praxiskonzept, sondern das Beste für den Patienten ist Entscheidungsgrundlage für die Versorgung.
Come together 33. DGI.
Die Extraktion ist der erste Schritt der strukturierten Therapieplanung, titelt Prof. Dr. Daniel Buser.
Die Selektionskriterien sind wichtig, hier aus 2013 vom ITI.
Prof. Dr. Hannes Wachtel stellt die Frage. Es muss geklärt werden, welche Zähne erhalten werden können, trotz All-on-Four.
Teurer 3D-Block, Tent-Pole-Technik nach Priv.-Doz. Dr. Markus Schlee oder Knochenschale nach Prof. Dr. Dr. Fouad Khoury, vieles funktioniert mit guten Ergebnissen.
Eine frische, geistreiche und freie Diskussion unter hocherfahrenen Experten rundet die Thematik Sofortimplantation ab.
Digitale Systeme bieten neue Anwendungsoptionen. Mit einem Augenzwinkern eröffnet Dr. Trimpou ihren Vortrag.
Prof. Buser bedankt sich herzlich und emotional beim Plenum und seinen langjährigen und neuen Weggefährten in der Implantologie.
Charmant kündigt Dr. Ackermann seine junge Kollegin Dr. Georgia Trimpou an, die über die mit künstlicher Intelligenz gestützten, digitalen Techniken berichten wird.
Mit guter Planung Prothetikkonzepte a la Straight Forward!, Team Dr. Gollner und Andreas Kunz im Doppelvortrag.
Die ersten Implantate sind in China schon von einem Roboter gesetzt worden, kommentiert Prof. Dr. Wiltfang.
Frohe Runde bei Geistlich Biomaterials um Geburtstagskind und Marketingleiter Andreas Nowak.
Man könnte glauben, der kompromittierte Patient unterscheidet sich bezüglich der Implantatüberlebensraten und periimplantären Komplikationen kaum – doch der Schein trügt.
Im Oberkiefer wurde auch im Zuge der Leitlinienfindung immer wieder diskutiert, ob man nicht doch wieder auf 2 Implantate im Oberkiefer zurückgehen kann, äußert Prof. Dr. Wolfahrt aus Kiel.
Je nach Atrophie des Alveolarfortsatzes und der umgebenden Morphologie wählen sie Instrumente und Techniken aus.
Networking auf dem DGI-Marktplatz.
Full House bei den Tischdemonstrationen.
„2 Implantate sind Verbundbrücken mit einem Implantat auf 10 Jahre überlegen“, fasst Dr. Markus Hürzeler den Vortrag des ersten Referenten zusammen.
Die ersten Implantate sind in China schon von einem Roboter gesetzt worden, kommentiert Prof. Dr. Wiltfang.
Patientenerwartungen und -grenzen: Die Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme und die sozialen Konsequenzen waren am Schlimmsten zu ertragen.
Auch die analoge Seite hat ihre Fans … der unprätentiöse Dr. Ackermann vereint geballte praktische implantatprothetische Erfahrung mit jahrelang angehäuftem Wissen an der Front der Implantologie: Auch analog planen und umsetzen ist machbar.
Straumann BLX. Ohne Worte.
Systematische Reviews zum Thema im Überblick.
Hängt das Herz nun an festsitzend oder herausnehmbar, Prof. Wolfahrt führt die abschließende Diskussion der Session.
In der Pressekonferenz der DGI wird für 2021 der erste deutsche Implantologentag angekündigt : Neben der DGI und der DGOI sind die DGPro, die DGParo und die DGIM mit im Boot!
Es ist nicht der Wettstreit, sondern das Miteinander im Sinne der besten Selektion für den Patienten, das sollte das gemeinsame Ziel sein, appelliert Prof. Buser.
Von Seiten der Implantathersteller haben wir heutzutage viel mehr Möglichkeiten, die wir nutzen können.
„Noch machen wir Duplikate, die wir dann zur Remontage nach 3 Monaten neu einscannen, vielleicht sind wir da noch ‚old school‘“, gibt Andreas Kunz offen zu.
Der Vorstand der DGI.
„Müssen wir nicht anfangen, uns um die echte Implantat-Biomechanik zu kümmern?“, fordert Prof. Sader.
In der anschließenden Diskussion diskutieren rein chirurgisch Tätige über den Einsatz von prophetischem Mehraufwand in der chirurgischen Praxis mit Prothetikern.
Zu den Defektkonfigurationen und deren Einteilung berichtet im letzten Vortrag Frau Dr. Ausra Ramanauskaite, Düsseldorf.

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