Wiesbaden Trotz des angekündigten Kälteeinbruchs fanden sich auch Ende Januar 2023 über 400 Zahnärztinnen und Zahnärzte, Oralchirurgen, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Parodontologen und Mun…
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Wiesbaden
Trotz des angekündigten Kälteeinbruchs fanden sich auch Ende Januar 2023 über 400 Zahnärztinnen und Zahnärzte, Oralchirurgen, Hals-Nasen-Ohrenärzte, Parodontologen und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen aus Lehre, Forschung, den Kliniken und niedergelassenen Praxen entweder persönlich live oder im Live-Stream zum 14. MKG Update ein.
Das MKG Update, ein bisher einzigartiges Format in seiner wissenschaftlich konzentrierten Wissensvermittlung in der oralen (Zahn-)Medizin, bot erneut eine abwechslungsreiche Fortbildung, die als Symbol für Originalität, Aktualität und Interdisziplinarität nach wie vor ihresgleichen sucht.
Das MKG Update steht seit Jahren unter der Schirmherrschaft der DGMKG, der AGOKi, des AK OPOM der DGZMK, des BDO sowie der DGI.
Besonderer Dank geht an die wissenschaftliche Leitung unter Prof. Dr. Dr. Knut A. Grötz, Prof. Dr. Andrea M. Schmidt-Westhausen und Prof. Dr. Haßfeld, die mit ihrem Engagement zusammen mit den eingeladenen Referenten an der wissenschaftlich hochwertigen Qualität in familiärer Atmosphäre immer wieder neu begeistern.
Prof. Dr. Stefan Hassfeld klärte über die aktuelle Literatur über die DVT-Bildgebung und 3D-Planung auf und zeigte den aktuellen Stand bei der Nutzung des MRT in der oralen Medizin auf.
Auch die Experten aus dem Vorsitz beteiligten sich regen an den Diskussionen.
Angesichts der Seltenheit der Speicheldrüsentumoren ist die Therapie in die Hände der versierten Kollegen zu legen, betonte Prof. Jan-Dirk Raguse, es gibt nach Kenntnis des Expertengremiums keine Leitlinie oder Konsensuskonferenz zum Thema.
Prof. Dr. Abel-Jan Tasman referierte über die unterschiedlichen Injectables, hier der Einsatz von Botulinumtoxin bei Facialisparese.
Die Aufklärung von Prof. Dr. Dr. Johannes Kleinheinz zur standardisierten Zusammenarbeit von Schlafmedizinern und Zahnärzten bzw. MKG-Chirurgen zur Therapie der OSA – vor allem als Alternative zu HNS oder MMA ist sehr bereichernd.
Prof. Dr. Katja Nelson erörterte das Vorgehen und die Studienlage zur geführten Chirurgie bei WSR.
„Epikutantests oder LTT sollten nicht als Tests bei Titanüberempflichkeit eingesetzt werden,“ klärte Prof. Al-Al-Nawas auf.
„Es gibt ein starke Tendenz zu diesen Bindegewebstransplantaten,“ berichtete Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden.
Dr. Dr. Wiegner bat die Teilnehmer*innen zu Ehren einer Ankündigung zur Person Frau Prof. Schmidt-Westhausen im Saal zu bleiben.
Ab 2024 wird Frau Prof. Dr. Katja Nelson den Staffelstab von Frau Prof. Schmidt-Westhausen zu übernehmen.
Eine Ehrung für 14 Jahre Update im Rahmen ihrer Kollegen, Frau Prof. Schmidt-Westhausen verlässt die wissenschaftliche Leitung des MKG Update.
Diskussionen im Speakers Corner.
Verena Nachtrodt, Mitarbeiterin bei Mercy Ships, sammelte im Rahmen des Patenschaftskonzeptes der Update-Seminare für eine bessere medizinische Gesundheitsversorgung.
Reger Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen sowie dem Update-Team in den Pausen.
„Mikrobiologische Tests bringen keinen Mehrwert,“ resümierte Prof. Dr. Henrik Dommisch zur Periimplantitis.
„Beim teilbezahnten gibt es ebenso wie beim unbezahnten Patienten Abweichungen von der Realität mit dem IOS,“ analysierte Priv.-Doz. Dr. Samir Abou-Ayash.
„Ein Gemischtearenladen an Literatur steht für die Behandlung der CMD zur Verfügung,“ proklamierte der MKG-Chirurg A. Neff, „anhand der Daten ist jedoch die minimalinvasive Therapie der konservativen Therapie überlegen.“
Trotz später Stunde gibt es viele Diskussionen um den Einsatz von lokalen und systemischen Antibiotika bei Prof. Dr. Anton Sculean.