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Nobel Biocare Innovation Days

„60 Jahre Implantologie – was haben wir gelernt?“ – Dr. Stefan Scherg gibt einen Überblick der sehr dynamischen Entwicklung. „Zu Beginn des Milleniums waren Sofortimplantationen revolution?…

pip Redaktion4 Min. Lesezeit
Innovationdays

Nach der erfolgreichen Roadshow 2024 bieten in diesem Jahr die Nobel Biocare Innovation Days in sieben regionalen Zentren Deutschlands und Österreichs eine hervorragende Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen und Fortschritte in der dentalen Implantologie und die modernen Arbeitsprozesse von heute zu informieren. Erfahrene Referenten und ein Hardware-Angebot mit allem, was die implantologische Diagnostik, Planung, Chirurgie und Prothetik von heute zu bieten hat, helfen dabei, die Praxis sicher, ertragreich und effektiv in die Zukunft zu führen. Nach ausgebuchten Stationen in Berlin, Heidelberg und Sprockhövel gab sich Ende Mai München die Ehre.

„60 Jahre Implantologie – was haben wir gelernt?“ – Dr. Stefan Scherg gibt einen Überblick der sehr dynamischen Entwicklung. „Zu Beginn des Milleniums waren Sofortimplantationen revolutionär- heute fragen Ihre Patienten danach.“
„Das N1 – Implantat und sein besonderes Aufbereitungsprotokoll wurden entwickelt, um Fehler zu vermeiden!“, weiß Dr. Dipl.-Ing. Holger Zipprich. Der OsseoDirector dient als Pilotbohrer und Richtungsgeber, mit dem OsseoShaper gelingt eine völlig neue Aufbereitung des Implantatbettes in allen Knochenklassen. Das intelligente triovale Gewinde des N1-Implantates vollendet das innovative Protokoll in Perfektion.
Das minimal invasive Aufbereitungsprotokoll ist nicht nur für Patienten sehr angenehm, sondern auch wenig irritierend für die Knochen – und Weichgewebsbiologie. Das Ergebnis ist eine bessere und schnellere Osseointegration und eine exzellente, langzeitstabile Weichgewebsästhetik.
Mit der Xeal- Oberfläche legt sich das Weichgewebe „wie eine Gummimanschette“ um das Abutment. Mit dem „One abutment one time“-Konzept erzielt man so eine feste, bakteriendichte Verbindung. Selbst bei Risikopatienten gewinnt man so langfristige Stabilität.
Für Kolleginnen und Kollegen, die immer noch unsicher sind, ob digitale Prozesse in ihrer Praxis funktionieren, hat Dr. Stefan Scherg die Prozesse übersichtlich zusammengefasst. Nicht zu unterschätzen ist auch der bei Patientin und Patient subjektiv empfundene deutlich weniger belastende Ablauf.
Den „5 Step Implantatbooster“ präsentieren Laura Dieckmann und Alex Gutinger von Denta 1 Media. „Was ist die DNA Ihrer Praxis- was sind die unimitierbaren Charakteristika, die Sie einzigartig machen ? Was haben Ihre liebsten Patienten gemeinsam? Und wo finden Sie diese Zielgruppe?“ Fragen wie diese münden in ein erfolgreiches Praxis- und Patientenmanagement.
Personalgewinnung ist in den meisten Praxen heute ebenso, wenn nicht sogar wichtiger als Patientengewinnung. „Bewerberinnen und Bewerber mögen keine Black Box. Zeigen Sie auf Social Media Alltagseinblicke in Ihre Praxis, stellen Sie Ihr Team vor, und zeigen sie dessen Lust, bei Ihnen zu arbeiten“.
Einen kniffligen Fall hatte Dr. Christoph Wenninger dabei: die Nichtanlage von 12 bei einer 22jährigen Patientin behandelt er nach vorbereitender KFO implantologisch erfolgreich mit X-Guide. Nach Face Scan, IOS und der virtuellen Planung in DTX clinic ist die navigierte Implantation sehr sicher und vorhersagbar. „Backward Planning ist Forward Thinking!
Non-dental, aber nicht minder relevant ist der interessante Vortrag von Anita Spörl zu verschiedenen steuerlichen Aspekten bei der Führung einer Zahnarztpraxis. Allein hinsichtlich des Vorsteuerabzugs gibt es bei den modernen digitalen Prozessen und ihren direkten Schnittstellen zum Labor viel zu beachten.
Seit 2025 gibt es keine Inflationsausgleichprämie mehr. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern seitens der Praxis ein „Goodie“ zukommen zu lassen.
Dr. Peter Randelzhofer brachte ergänzend zu seinem eigentlichen Vortrag einen Fall mit, den er in der kommenden Woche am Global Symposium von Nobel Biocare in Las Vegas präsentieren wird: Mit N1 gelang hier nach vorangegangener Fehlpositionierung eines Implantates und starkem labialen Knochenverlust eine exzellente Rehabilitation. Erneut betonte Randelzhofer die bei solch herausragenden Ergebnissen bedeutende enge Zusammenarbeit und Unterstützung durch einen besonders qualifizierten und engagierten Zahntechniker und lobte seinen ebenfalls anwesenden ZT Moritz Weiss.
In nur 60 Minuten vom Scan zum Provisorium – nach virtueller Planung und digital gestützter Implantation mit X-Guide wird parallel über den 3D-Drucker von SprintRay das Provisorium gefertigt. In nur einer Sitzung verlässt der Patient mit einem funktionellen Zahnersatz die Praxis.
Die Möglichkeiten und Potentiale der modernen additiven Verfahren stellt Slaven Sestic vor. Über 200 Ingenieurinnen und Ingenieure sorgen bei SprintRay dafür, dass der Chairside 3D-Druck in der Zahnmedizin inzwischen Dentallabore und Zahnarztpraxen gleichermaßen revolutioniert.
Das kongeniale Miteinander von moderner digitaler Technologie und chirurgischer und prothetischer menschlicher Expertise: Die Innovation Days von Nobel Biocare wurden ihrem Titel in vollem Umfang gerecht.

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