Osstem: Implantat-Weltmarktführer* präsentiert Fachkompetenz
Das Deutsche Osstem Meeting 2025 feierte nicht nur spannende Implantologie-Themen, sondern auch 20-jähriges Jubiläum. Das sechsköpfige Referenten-Team berichtete von eigenen Erfahrungen und praxisnahen Innovationen – von digitalen Workflows bis hin zu Lösungen für anspruchsvolle Augmentationen.

Das Deutsche Osstem Meeting 2025 feierte nicht nur spannende Implantologie-Themen, sondern auch 20-jähriges Jubiläum. Das sechsköpfige Referenten-Team berichtete von eigenen Erfahrungen und praxisnahen Innovationen – von digitalen Workflows bis hin zu Lösungen für anspruchsvolle Augmentationen. Bild: Dr. Ila Davarpanah, Dr. Dr. Matthias Kaupe, Dr. Adriano Azaripour, Frank Löring, Dr. Nicolas Widmer und Prof. Dr. Anton Friedmann (v.l.).
Den Auftakt machte Dr. Nicolas Widmer. Der Berner Implantologe stellte seine Strategien bei reduzierter Knochenhöhe im Molarenbereich vor. Während im Unterkiefer der Einsatz kurzer Implantate bei sorgfältiger Planung eine verlässliche Option ist, bleibt im Oberkiefer häufig ein Knochenaufbau notwendig. „Eine sorgfältige Planung sowie der Einsatz spezieller Bohrer und Implantate sind dafür unerlässlich“, erklärte er und zeigte, wie das One 485 Kit und das One Cas Kit von Osstem bei diesen Indikationen präzise und schablonengeführt eingesetzt werden können. Dr. Adriano Azaripour befasste sich in seinem Vortrag mit einer modernen Oberflächentechnologie. SOI, die superhydrophile, bioaktive Oberfläche, schafft durch UV-Strahlung und einen HEPES-Puffer einen pH-neutralen Zustand. Diese Behandlung verbessert die Proteinadhäsion und beschleunigt die Osseointegration, indem sie die Bildung von Blutgerinnseln und Fibrinnetzwerken fördert und so die Knochenheilung beschleunigt sowie die Belastungszeit verkürzt. Zur SOI (Super Osseointegration-Implantat)-Oberfläche wünschte sich Dr. Azaripour mehr Vergleichsstudien, seine Erfahrungen seien aber bislang durchweg positiv.
Klinische Innovationen im Fokus?
Dr. Dr. Matthias Kaupe stellte anhand eines Operationsvideos das Cas-Kit vor, ein Instrumentarium, das krestale Sinusbodenaugmentationen sicher und komplikationsarm ermöglicht. Damit erweitert sich das Operationsspektrum sowohl für erfahrene Implantologen als auch für Einsteiger, die auf standardisierte Lösungen setzen möchten. Mit Spannung erwartet wurde der Vortrag von Dr. Ila Davarpanah aus Kassel, der den kompletten digitalen Workflow in der Implantologie präsentierte – von der Datenerhebung über die geführte Implantation bis zur Sofortversorgung.

Neue Wege in der Implantatwahl
Prof. Dr. Anton Friedmann präsentierte das Tissue Level-Implantat von Osstem. Der Parodontologe sieht die Vorteile insbesondere im Seitenzahnbereich durch eine einfache chirurgische Handhabung und eine verlässliche transmukosale Einheilung ermöglicht. Für den Allgemeinpraktiker bietet es ein zugängliches und gleichzeitig sicheres Versorgungskonzept. Den Abschluss der gelungenen Veranstaltung bildete der Beitrag von Frank Löring vom Digitalen Kompetenz Zentrum. Er begeisterte durch sein Konzept des Backward-Planning. Vom prothetischen Ziel ausgehend, werden alle Schritte geplant. Dieses Konzept verlangt nach einer navigierten Implantation. Löring stellte dazu mit „Easy in a Box“ eine schlüssige wie effiziente und Sicherheit bietende Lösung vor. Während der Veranstaltung trafen Glückwünsche aus der Dentalbranche in Essen ein. Eine Gratulantin war auch die langjährige pip-Chefredakteurin und Gründerin Marianne Steinbeck.
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