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Osteology Symposium: Fortbildungsfest im sonnigen Wien

Unter dem Leitmotiv „Beyond Regeneration“ bestätigte das IOS – International Osteology Symposium – 2026 in Wien eindrucksvoll sein Format als eines der weltweit führenden Foren für orale Geweberegeneration.

pip Redaktion Berlin3 Min. Lesezeit
Osteology Symposium

Unter dem Leitmotiv „Beyond Regeneration“ bestätigte das IOS – International Osteology Symposium – 2026 in Wien eindrucksvoll sein Format als eines der weltweit führenden Foren für orale Geweberegeneration. Mit über 2.400 Teilnehmern und nahezu 100 exzellenten Referenten aus über 80 Ländern wurde aktuelle Forschung konsequent auf die unmittelbare klinische Umsetzbarkeit transponiert. Bild: Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Frank Schwarz, Präsident der Osteology Foundation.

Zentraler roter Faden des Kongresses war die Weiterentwicklung regenerativer Therapiekonzepte hin zu ganzheitlichen, patientenzentrierten Behandlungsstrategien. Die Osteology Foundation unterstreicht damit erneut ihren Anspruch, wissenschaftliche Exzellenz mit praktischer Relevanz zu verbinden und Behandlern konkrete Werkzeuge für den klinischen Alltag an die Hand zu geben. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den neu eingeführten „Re-live Surgery“-Sessions. Dieses innovative Format rückte patientenzentrierte Aspekte in den Vordergrund: Die Schritt-für-Schritt-Präsentation klinischer Fälle mit unterschiedlichsten Indikationen, von der Rezessionsdeckung bis zur komplexen GBR mit Implantation, mündete in eine Diskussion der beteiligten Behandler, in der die Einjahres-Ergebnisse im Verhältnis zu den Erwartungen des Patienten bewertet wurden. Die Perspektive des Patienten wurde hier auf ganz neue Weise in den Mittelpunkt der Entscheidungsfindung gestellt.

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Oral Regeneration von morgen – die fröhlichen Preisträger des Osteology Research Prize.

GBR neu gedacht

Ein weiterer zentraler Themenblock widmete sich der Guided Bone Regeneration (GBR). Neue Barriere-Membranen, innovative Strategien für komplexe Defekte sowie das Management von Komplikationen wurden intensiv diskutiert. Schlüsselfaktor für langfristige Therapieerfolge bleibt die Vorhersagbarkeit augmentativer Verfahren. Die präsentierten Ansätze zeigten deutlich, dass moderne GBR-Protokolle zunehmend standardisierbar werden. Dieser entscheidende Schritt hin zu reproduzierbaren klinischen Ergebnissen ist für die moderne effiziente implantologische Praxis essenziell. Große Aufmerksamkeit erhielten auch die klinischen Round Tables, in denen Themen wie Lappenmanagement, periimplantäre Gesundheit und Knochenaugmentation interdisziplinär diskutiert wurden. Diese dialogorientierten Formate spiegeln die Realität der Praxis wider, in der komplexe Fälle selten eindimensional lösbar sind. Der direkte Austausch zwischen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen fördert ein integratives Verständnis und unterstützt Behandler dabei, individuelle Therapiekonzepte evidenzbasiert zu entwickeln.

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Profes. Lisa Heitz-Mayfield und Anton Sculean, Wissenschaftsleitung des IOS 2026.

KI trifft Biologie

Die erfolgreiche Implementierung digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz stellte einen weiteren zukunftsweisenden Programmpunkt dar. Von digitalen Workflows bis hin zu „Digital Twins“ in der Medizin wurde deutlich, dass die regenerative Zahnmedizin zunehmend datengesteuert wird. Für die klinische Praxis bedeutet dies eine neue Dimension der Diagnostik und Planung: Therapien können vorhersagbarer, präziser, individueller und langfristig sicherer gestaltet werden. Ergänzt wurde das wissenschaftliche Programm durch vollständig ausgebuchte Hands-on-Workshops und weitere interaktive Formate, die gezielt praktische Fertigkeiten trainierten, sowohl seitens des Hauptsponsors Geistlich Biomaterials als auch weiterer international führender Industrieanbieter. Gerade diese unmittelbare Verbindung von Theorie und Anwendung spiegelt den Anspruch der Osteology Foundation wider, Wissen nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern in klinische Kompetenz zu überführen. Ein besonderes Augenmerk auf interdisziplinäre Ansätze trug der heute immer mehr vernetzten modernen regenerativen Zahnmedizin Rechnung. Bemerkenswert war in Wien zudem der starke Akzent auf die nächste Generation von Behandlern, der sich in einer breiten Bühne und Öffentlichkeit niederschlug. Spezielle „Next Gen“-Sessions, Fallpräsentationen und Mentoring-Formate fördern gezielt junge Kolleginnen und Kollegen aus MKG, Oralchirurgie, Parodontologie und Implantologie. Für die Zukunft dieser Spezialisierungen im Bereich der regenerativen Zahnheilkunde ist dies von enormer Bedeutung, denn Innovation kann nur entstehen, wenn Erfahrung und neue Perspektiven zusammenkommen.

Weit über orale Regeneration hinaus

Insgesamt erfüllte das Internationale Osteology Symposium in idealer Weise den Anspruch, „Beyond Regeneration“ zu denken in Richtung einer modernen, evidenzbasierten und zugleich hochgradig individualisierten Patientenversorgung. Die Osteology Foundation, ihr Hauptsponsor Geistlich Biomaterials, viele assoziierte Aussteller aus dem Bereich der oralen Regeneration und begeisterte Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt, ein fröhliches Street Food Festival am ersten und eine Osteology Night unter dem Motto „Rock me Amadeus“ im opulenten Wiener Konzerthaus am zweiten Kongressabend machten das an allen drei Tagen herrlich sonnige Wien zu einem strahlenden Fortbildungsfest.

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Über 30 % der Osteology-Community sind unter 32 – man siehts!
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Hauptsponsor Geistlich Biomaterials und das IOS 2026 setzen Maßstäbe.

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