Think Pink, Think White: Gelungene Premiere auf Kreta
Mit „Think Pink, Think White“ setzte der Expert Events auf Kreta ein deutliches Zeichen für interdisziplinäre Fortbildung in persönlicher und nahbarer Umgebung.

Mit „Think Pink, Think White“ setzte der Experten-Event auf Kreta ein deutliches Zeichen für interdisziplinäre Fortbildung in persönlicher und nahbarer Umgebung. Vom 1. bis 8. November 2025 trafen sich Zahnärztinnen und Zahnärzte, Humanmedizinerinnen und -mediziner sowie praxisnahe Expertinnen und Experten im Robinson Ierapetra, um gemeinsame Perspektiven für eine ganzheitliche Versorgung zu entwickeln.
Das Leitmotiv „Think interdisziplinär – gemeinsam für eine ganzheitliche Medizin“ war dabei nicht nur Programmtitel, sondern gelebtes Selbstverständnis: Wissen wurde nicht frontal vermittelt, sondern im Dialog gemeinsam erarbeitet, im Gespräch vertieft und in kleinen Runden auf Alltagstauglichkeit geprüft und diskutiert. Schon nach den ersten Sessions war spürbar, warum dieses Format wirkt: Die Wege sind kurz, die Schwellen niedrig, das Miteinander familiär – man begegnet sich auf Augenhöhe, spricht offen über Routinen, Hürden und Lösungen, und nimmt Anregungen mit, die am Montag in der Praxis bestehen müssen.



Verschiedene Aspekte in sich verzahnt
Inhaltlich spannte das Programm den Bogen von digital gestützten Implantat-Workflows über prothetische Entscheidungsprozesse bis hin zu Lifestyle-, Stoffwechsel- und Schlafmedizin-Aspekten – stets mit der Frage, wie sich Erkenntnisse verschiedener Disziplinen zu einem konsistenten Behandlungspfad verbinden lassen. Vorträge zur virtuellen Extraktion und Implantatplanung, zur KI-Unterstützung in Aufnahme, Dokumentation und Kommunikation, zur myofunktionellen Therapie im digitalen Biss-Management oder zur modifizierten Augmentationschirurgie trafen auf Impulse aus Prävention, Parodontologie und Abrechnung. So entstand ein dem Anlass gerechtes in sich verzahntes Gesamtbild mit mehrfachem Nutzen.




Entspannte Kollegialität statt Kongresshektik
Auch die Prothetik kam mit praxisnahen Konzeptentscheidungen zwischen festsitzend und herausnehmbar zu ihrem Recht; ergänzend führten Beiträge zu Unterkieferprotrusions-schienen und digitaler Funktion anschaulich vor, wie interdisziplinäre Zusammenarbeit Patientenwege glätten kann. Dass ein Special-Guest mit Cybercrime-Fokus die ethischen und moralischen Grenzen von KI adressierte, verlieh der Woche einen wohltuend reflektierten Blick auf Chancen und Verantwortlichkeiten digitaler Tools. Was THINK PINK 2025 jedoch besonders prägte, spielte sich zwischen den Programmpunkten ab: Auf der Terrasse nach der Session, beim gemeinsamen Abendessen oder beim kurzen Austausch am Strand entstanden Gespräche, die manche Verbissenheiten in Fachfragen entkrampften und Kollegialität stifteten. Dort, wo sonst Kongresshektik dominiert, entwickelte sich hier ein freundschaftlicher Wissensfluss – man zeigte eigene Fälle, diskutierte Komplikationen ohne Scheu und teilte kleine Tricks mit großem Effekt. Diese informellen Sequenzen machten den Geist der Veranstaltung aus: Eine lernende Gemeinschaft, in der Expertise nicht inszeniert, sondern geteilt wird.




Fruchtbare neue Kontakte und Kooperationen
Der Rahmen trug seinen Teil dazu bei: All-inclusive-Organisation mit An- und Abreise, kurze Wege auf dem Gelände, verlässliche Zeitfenster für Sport und Erholung – all das sorgte für Ruhe im Kopf und Raum für fokussiertes Lernen. Wer wollte, vertiefte Inhalte in Kleingruppen; wer brauchte, holte sich direkt nach dem Vortrag Rückmeldung zu konkreten Praxisfragen. So entstand ein Lernklima, das sowohl Neugier als auch Verbindlichkeit fördert – ein Wir-Gefühl, das die Fortbildungswoche überdauerte und in fruchtbare neue Kontakte und Kooperationen mündete. Am Ende dieser Woche stand mehr als ein voller Notizblock: Viele nahmen konkrete Prozessbausteine für Diagnostik, Planung und Kommunikation mit – und das Vertrauen, komplexe Fälle künftig stärker interdisziplinär zu denken. THINK PINK 2025 zeigte, dass familiäre Atmosphäre und hoher fachlicher Anspruch keine Gegensätze sind, sondern ein fruchtbares Tandem: Wenn Wissen zu Gespräch wird und Kolleginnen und Kollegen zu Verbündeten, gewinnt die Versorgung der Patientinnen an Tiefe und Qualität. Das Format hat Maßstäbe gesetzt – nicht durch laute Effekte, sondern durch Nähe, Austausch und die Freude am gemeinsamen Besserwerden.
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THINK PINK THINK WHITE 2026, 31.10.-07.11.2026




