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Zahnimplantate vs. Symbionic Teeth: Der Unterschied für Spitzensportler

Für Athletinnen und Athleten im Spitzensport kann jede Entzündung die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb wächst zunehmend das Interesse an Alternativen zu Zahnimplantaten, bei denen das Risiko für Gewebeentzündungen hoch ist. Symbionic Teeth stellen hier eine fortschrittliche Lösung dar.

pip Redaktion Berlin2 Min. Lesezeit
Symbionic Teeth

Für Athletinnen und Athleten im Spitzensport kann jede Entzündung die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb wächst zunehmend das Interesse an Alternativen zu Zahnimplantaten, bei denen das Risiko für Gewebeentzündungen hoch ist. Symbionic Teeth stellen hier eine fortschrittliche Lösung dar – so eine zentrale Botschaft beim diesjährigen paroknowledge Kongress in Kitzbühel. Bild von links: Symbionic-Teeth-Anwender Dr. Harald Fahrenholz aus Wien, Ex-Profiskirennfahrerin Lizz Görgl sowie Zürcher Forscher und Symbionic-Teeth-Anwender Dr. Roland Glauser auf der paroknowledge 2026 in Kitzbühel (Foto: Oliver Rohkamm).

Im Spitzensport werden medizinische Entscheidungen zunehmend datenbasiert getroffen, wobei Medizinprodukte genauso beurteilt werden wie Regeneration, Trainingssteuerung oder Materials des Equipments. Beim Zahnersatz steht dabei beispielsweise die Entzündungsfreiheit im Fokus. Denn: Spitzensportler ordnen objektiven Leistungsdaten und ihrem Endresultat alles unter.

Symbionic Teeth
Nach der paroknowledge 2026 betonte Lizz Görgl: „Zum ersten Mal habe ich mich mit dem Thema Periimplantitis beschäftigt und gesehen, dass es keineswegs selbstverständlich ist, über viele Jahre hinweg einen gesunden Zahnersatz zu haben. In meiner Zeit als Spitzensportlerin und auch jetzt ist es mir wichtig, auf meine Mundgesundheit zu achten.“ (Foto: Oliver Rohkamm)

Das Problem mit Zahnimplantaten im Spitzensport

Bei Zahnimplantaten ist das Risiko für Gewebeentzündungen erhöht. Laut einer Meta-Analyse leiden zwei Drittel der Patienten an Entzündungen (43% Mukositis und 22% Periimplantitis; Derks & Tomasi 2015). Da diese Entzündungen häufig zunächst symptomlos verlaufen, bleiben sie oft lange unbemerkt. Gerade für Leistungssportler ist dies relevant. Entzündungsprozesse stellen eine zusätzliche Belastung für den Organismus dar und können sich negativ auf die sportliche Performance auswirken – in einem Umfeld, in dem oft Hundertstelsekunden oder wenige Millimeter über Erfolg und Misserfolg entscheiden. In ihrer Keynote auf der paroknowledge 2026 sagte die ehemalige Profiskirennläuferin Lizz Görgl: „Ich hatte den Anspruch, meinen Körper ständig zu optimieren, um Leistungseinbußen zu vermeiden. Bei Zähnen ist es allerdings tricky, weil man Entzündungen nicht sofort merkt.“ Nach dem Verlust zweier Zähne vor rund acht Jahren erhielt die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G als Ersatz zwei Symbionic Teeth.

Symbionic Teeth
Der behandelnde Zahnarzt von Lizz Görgl, Dr. Harald Fahrenholz aus Wien, kommentierte in seinem Vortrag: „Als Co-Autor einer klinischen Langzeitstudie und mit meinen Erfahrungen aus knapp 20 Jahren Anwendung kann ich sagen: Das Problem der Periimplantitis existiert mit Symbionic Teeth nicht.“ (Foto: Oliver Rohkamm)

Symbionic Teeth vs. Zahnimplantate: Der Unterschied

Symbionic Teeth unterscheiden sich von Zahnimplantaten dadurch, dass sie mit dem Weichgewebe verwachsen und so eine mukosale Schutzbarriere bilden. Diese kann die Plaquemigration in das umliegende Gewebe – die Hauptursache für Entzündungen bei Zahnimplantaten – verhindern. Klinische Langzeitstudien zeigten bei Patienten mit Symbionic Teeth keine Fälle von Periimplantitis sowie niedrige Mukositis-Raten (10% bzw. 13%; Brunello 2022, Karapataki 2023).

Symbionic Teeth
Der Zürcher Forscher Dr. Roland Glauser präsentierte neueste Ergebnisse aus der Forschung: „Bei Symbionic Teeth sehen wir erstmals ein Verwachsen mit Weichgewebe. Die hieraus resultierende mukosale Schutzbarriere ähnelt der eines natürlichen Zahns.“ (Foto: Oliver Rohkamm)

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