Zahnimplantate vs. Symbionic Teeth: Der Unterschied für Spitzensportler
Für Athletinnen und Athleten im Spitzensport kann jede Entzündung die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb wächst zunehmend das Interesse an Alternativen zu Zahnimplantaten, bei denen das Risiko für Gewebeentzündungen hoch ist. Symbionic Teeth stellen hier eine fortschrittliche Lösung dar.

Für Athletinnen und Athleten im Spitzensport kann jede Entzündung die Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb wächst zunehmend das Interesse an Alternativen zu Zahnimplantaten, bei denen das Risiko für Gewebeentzündungen hoch ist. Symbionic Teeth stellen hier eine fortschrittliche Lösung dar – so eine zentrale Botschaft beim diesjährigen paroknowledge Kongress in Kitzbühel. Bild von links: Symbionic-Teeth-Anwender Dr. Harald Fahrenholz aus Wien, Ex-Profiskirennfahrerin Lizz Görgl sowie Zürcher Forscher und Symbionic-Teeth-Anwender Dr. Roland Glauser auf der paroknowledge 2026 in Kitzbühel (Foto: Oliver Rohkamm).
Im Spitzensport werden medizinische Entscheidungen zunehmend datenbasiert getroffen, wobei Medizinprodukte genauso beurteilt werden wie Regeneration, Trainingssteuerung oder Materials des Equipments. Beim Zahnersatz steht dabei beispielsweise die Entzündungsfreiheit im Fokus. Denn: Spitzensportler ordnen objektiven Leistungsdaten und ihrem Endresultat alles unter.

Das Problem mit Zahnimplantaten im Spitzensport
Bei Zahnimplantaten ist das Risiko für Gewebeentzündungen erhöht. Laut einer Meta-Analyse leiden zwei Drittel der Patienten an Entzündungen (43% Mukositis und 22% Periimplantitis; Derks & Tomasi 2015). Da diese Entzündungen häufig zunächst symptomlos verlaufen, bleiben sie oft lange unbemerkt. Gerade für Leistungssportler ist dies relevant. Entzündungsprozesse stellen eine zusätzliche Belastung für den Organismus dar und können sich negativ auf die sportliche Performance auswirken – in einem Umfeld, in dem oft Hundertstelsekunden oder wenige Millimeter über Erfolg und Misserfolg entscheiden. In ihrer Keynote auf der paroknowledge 2026 sagte die ehemalige Profiskirennläuferin Lizz Görgl: „Ich hatte den Anspruch, meinen Körper ständig zu optimieren, um Leistungseinbußen zu vermeiden. Bei Zähnen ist es allerdings tricky, weil man Entzündungen nicht sofort merkt.“ Nach dem Verlust zweier Zähne vor rund acht Jahren erhielt die Weltmeisterin in Abfahrt und Super-G als Ersatz zwei Symbionic Teeth.

Symbionic Teeth vs. Zahnimplantate: Der Unterschied
Symbionic Teeth unterscheiden sich von Zahnimplantaten dadurch, dass sie mit dem Weichgewebe verwachsen und so eine mukosale Schutzbarriere bilden. Diese kann die Plaquemigration in das umliegende Gewebe – die Hauptursache für Entzündungen bei Zahnimplantaten – verhindern. Klinische Langzeitstudien zeigten bei Patienten mit Symbionic Teeth keine Fälle von Periimplantitis sowie niedrige Mukositis-Raten (10% bzw. 13%; Brunello 2022, Karapataki 2023).





