Zum Tissue Master / EDA in einem viergliedrigen Curriculum
Das Tissue Master Concept beruht auf den funktionellen und strukturbiologischen Zusammenhängen des dento-alveolären Systems.

Das Tissue Master Concept beruht auf den funktionellen und strukturbiologischen Zusammenhängen des dento-alveolären Systems. Aufgrund dieser Erkenntnisse ergeben sich zahlreiche Optionen. Diese reichen von einfachen gewebeerhaltenden Maßnahmen bis hin zu umfassenden regenerativen Prozessen. In diesem Zusammenhang sind vor allem die hohe Ergebnisqualität, die Langzeitstabilität und kurze Behandlungszeit, sowie die patientenschonenden Vorgehensweisen zu erwähnen.
Das Tissue Master Concept (TMC) etabliert sich in zunehmendem Maße in der zahnmedizinischen Fachwelt. Dies ist durch eine ständig steigende Anzahl an praktizierenden Kolleginnen und Kollegen belegt. In diesem Zusammenhang ist vor allem auch die Aktivität der Universitäten zu erwähnen. So praktizieren vor diesem Hintergrund bereits die Uni Aachen, die Charité, die Uni Greifswald und auch die Uni Düsseldorf dieses therapeutische Konzept.
Im Rahmen eines 4-gliedrigen Curriculums wurden die strukturbiologischen und funktionellen Zusammenhänge des dento-alveolären Systems vermittelt und die darauf aufbauenden therapeutischen Konzepte und Strategien erlernt. Vom 18.- 19.10.2019 fand in Eschlkam in einem 1 ½-tägigen Meeting die 1. Prüfung zum Tissue Master / EDA statt. Dazu musste jeder Teilnehmer zwei klinische Fälle präsentieren. Die Aufbereitung dieser Dokumentation erfolgte entsprechend den Regularien der European Dental Association (EDA) und des Prüfgremiums. Die therapeutischen Strategien, Behandlungs-Optionen und Präsentationen der vorgestellten klinischen Fälle wurden durch die Prüfer bewertet und mit allen Prüfungs-Teilnehmern diskutiert und analysiert. Die Dokumentationen waren alle von hoher Qualität. Die Behandlungskonzepte und Strategien waren durch ein profundes Wissen charakterisiert. Alle Teilnehmer haben die Prüfung bestanden.
Dr. Stefan Neumeyer, Andi Lindauer und Dr. Sabine Hopmann




