Mit dem Implantmed Plus II hebt W&H die Implantologie auf ein neues digitales Niveau. Der Chirurgiemotor kombiniert bewährte Performance mit smarter Vernetzung, integrierter Scanfunktion und modularer Erweiterbarkeit. Ein Produktreport über Effizienz, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit im OP.
Bild: Mit dem Implantmed Plus II präsentiert W&H die nächste Generation seines Chirurgiemotors.
Seit mehr als zwei Jahrzehnten steht das Implantmed von W&H für Zuverlässigkeit und Präzision in der Implantologie. Mit dem Implantmed Plus II präsentiert das österreichische Medizintechnikunternehmen nun die nächste Generation seines etablierten Chirurgiemotors – und reagiert damit konsequent auf die wachsenden Anforderungen eines zunehmend digitalen Operationsalltags.
Entwicklung konstant weitergedacht
Im Zentrum der Weiterentwicklung steht die Entlastung von Anwendern. Ziel ist es gewesen, Effizienz nicht nur während des chirurgischen Eingriffs, sondern auch in der Vor- und Nachbereitung spürbar zu steigern. Ein wesentliches Element dafür ist die integrierte Scanfunktion. Implantate, Biomaterialien oder andere Verbrauchsmaterialien lassen sich direkt im OP per QR- oder Barcode erfassen. Die automatische Dokumentation ersetzt zeitaufwendige manuelle Nacharbeit und reduziert Fehlerquellen deutlich.

Die erfassten Daten bilden zugleich die Basis für weiterführende Anwendungen. Implantatpässe, Überweisungsunterlagen oder interne Reports lassen sich direkt aus dem System generieren. In Kombination mit der Anbindung an die digitale W&H-Plattform ioDent entsteht ein durchgängiger, sicherer Datenfluss. Nach der Registrierung führt das System automatisch ein digitales Geräte-Logbuch, speichert Einstellungen und ermöglicht Software-Updates per Remote-Zugriff.
Beste Software-Anbindung für konstant gute Ergebnisse
Für Andreas Brandstätter, Product Director Oral Surgery & Implantology, ist diese Vernetzung ein zentraler Mehrwert: „Heute erwarten Anwender smarte Vernetzung, individuelle Anpassungsmöglichkeiten und vor allem eine höhere Vorhersagbarkeit der Behandlungsergebnisse.“ Genau hier setze das Implantmed Plus II an – als All-in-One-Lösung, die Planung, Durchführung und Dokumentation enger miteinander verzahnt. Besonders deutlich wird das bei der Anbindung an die Implantatplanungssoftware. Behandlungsparameter lassen sich direkt aus der digitalen Planung auf das Gerät übertragen. Während des Eingriffs werden relevante Daten wie Drehmomentkurven oder ISQ-Werte automatisch aufgezeichnet und der jeweiligen Patienten-ID zugeordnet. Das Implantmed Plus II ist modular aufgebaut und für zukünftige Erweiterungen vorbereitet. Mit dem neuen Piezomed Modul Plus II steht bereits ein passendes Piezogerät zur Verfügung, das sich per Plug & Play seitlich andocken lässt und über das zentrale Display gesteuert wird.
Fazit
Mit dem Implantmed Plus II positioniert sich W&H klar über das klassische Verständnis eines Geräteherstellers hinaus. „Wir wollen vom reinen Gerätehersteller zum echten Lösungsanbieter werden“, beschreibt Brandstätter die langfristige Vision. Das Implantmed Plus II ist ein sichtbarer Schritt in diese Richtung – als vernetztes, zukunftsfähiges System, das Effizienz, Sicherheit und digitale Integration in der Implantologie neu definiert.
