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copaSKY 3.0: Neue Perspektiven für schmale Lücken

Ultrakompakt, biologisch durchdacht und prothetisch konsequent: Das neue copaSKY 3.0 von bredent wurde erstmals während der IDS 2025 vorgestellt

pip Redaktion Berlin3 Min. Lesezeit
copaSKY 3.0

Ultrakompakt, biologisch durchdacht und prothetisch konsequent: Das neue copaSKY 3.0 von bredent wurde erstmals während der IDS 2025 vorgestellt und überzeugt Anwender wie Dr. Tim Übermuth mit smartem Design für minimalinvasive Versorgung auch bei schmalstem Knochenangebot. Doch was sind die klinischen Vorteile und welche Möglichkeiten ergeben sich durch das Neue? Interview mit Dr. med. dent. Tim Übermuth, M.Sc., Implantologe

Sie zählen zu den ersten Anwendern des neuen copaSKY 3.0. Was hat Sie besonders überzeugt?

Tim Übermuth: Bereits die Einführung des copaSKY-Implantatsystems als ultrakurzes, zweiteiliges Implantat war wegweisend. Gerade bei hochatrophischen Kiefern brauchen wir Lösungen, die platzsparend, aber dennoch stabil sind. Das durchgehend einheitliche, kalibrierte Interface ist dabei ein echter Gewinn. Mit nur einer Plattform decken wir nun ein ganzes Indikationsspektrum ab – von ultrakurz bis ultraschlank. Das macht die Anwendung für uns in der Praxis nicht nur sicher, sondern auch effizient. ‚Keep it strictly simple!‘ ist hier keine Floskel, sondern ein echtes Konzept.

Schmale Lücken im Frontzahnbereich gelten als besonders herausfordernd. Welche Vorteile bietet das copaSKY 3.0 gerade hier?

Tim Übermuth: Das Besondere ist die Möglichkeit, kompromittierte Fälle sicher zu versorgen, bei denen früher auf konventionellen Zahnersatz oder Adhäsivbrücken ausgewichen werden musste. Die Biologie bleibt dabei der Maßstab:

Dr. Dennis Tarnow hat schon vor 25 Jahren gezeigt, worauf es beim Knochenerhalt ankommt – und genau hier liefert copaSKY 3.0 die passende Antwort. Dank des reduzierten Durchmessers lassen sich heute Lücken versorgen, die früher als nicht implantierbar galten.

Welche Auswirkungen hat das spezielle Design auf Ihre tägliche Arbeit?

Tim Übermuth: Es erleichtert unsere Entscheidungen zugunsten einer implantologischen Versorgung erheblich – selbst in schmalsten Arealen. Früher hätte man aus Mangel an geeigneten Implantaten zur konventionellen Brückenversorgung gegriffen. Heute können wir mit copaSKY 3.0 minimalinvasiv im ortsständigen Knochen arbeiten, ganz ohne aufwendige Augmentation. Besonders in Kombination mit modernen Navigationstools eröffnet das eine neue Dimension der Behandlungsplanung.

Welche Rolle spielt dabei das prothetische Konzept für die Langzeitstabilität?

Tim Übermuth: Eine kraftschlüssige Verbindung zwischen Implantat und Abutment ist das A und O. Das Platform-Switch- und Backtaper-Design schützt periimplantäre Hart- und Weichgewebe langfristig. Gerade bei Sofortimplantationen im Frontzahnbereich ist ein schlanker Implantatdurchmesser entscheidend für den Erhalt des marginalen Gewebes. Insofern ist Langlebigkeit auch eine Frage der zur Verfügung stehenden Technologie – copaSKY 3.0 ist hier ein gelungenes Beispiel.

Gab es bei Ihren ersten Fällen mit dem copa-SKY 3.0 besondere Herausforderungen – und wie haben Sie diese gelöst?

Tim Übermuth: Natürlich bringt ein reduzierter Durchmesser eine kleinere Kontaktfläche zum Knochen mit sich. Entscheidend ist hier ein exakt abgestimmtes Bohrprotokoll. Mit der richtigen Sequenz lässt sich die notwendige Primärstabilität sehr gut erreichen. Das System ist durchdacht – und entsprechend problemlos einsetzbar.

Wie sehen Sie die Zukunft der Small Diameter Implants?

Tim Übermuth: Die Zukunft ist biologisch. Das passende Motto dazu habe ich einmal im Kontext der Einführung meines RevoCone-Prothetikkonzepts genannt: Ich spreche hier gern von ‚biologically driven implantology‘. In der modernen Implantologie sollten alle Entwicklungen den biologischen Rahmenbedingungen angepasst werden und nicht umgekehrt. Patienten sind heute gut informiert, erwarten Funktion und Ästhetik – aber ebenso eine komfortable, schonende Behandlung. Implantatsysteme wie copaSKY erfüllen genau diesen Anspruch. Sie ermöglichen eine implantologische Versorgung auch dort, wo früher nur Kompromisse möglich waren – minimalinvasiv, zuverlässig und patientenorientiert.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

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