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Der letzte Baustein: Digitale Implantologie komplett (ICX-MasterLab)

Wie ICX-MasterLab als zahntechnischer Baustein in bestehende Workflows eingebunden wird, welche Rolle geführte Chirurgie spielt und wo Praxen im Alltag von klareren Schnittstellen profitieren können.

pip Redaktion Berlin3 Min. Lesezeit
Porträt von Alexander Scholz mit Zitat „Jetzt ist ICX-Connect komplett: vom Scan bis zum fertigen Zahnersatz – durchgängig digital, aus einer Hand."

Interview mit Alexander Scholz, Geschäftsführer medentis medical

Sie sprechen von ICX-Connect als ‚die digitale Implantologie‘. Was steckt dahinter?

ICX-Connect ist unser Gesamtsystem für die digitale Implantologie. Wir haben über Jahre jeden einzelnen Schritt digitalisiert: Die Mundsituation des Patienten wird mit dem Intraoralscanner erfasst. Die Implantatplanung läuft navigiert über ICX-Magellan. Implantiert wird ein ICX-Diamond, unser Elite-Implantat. Die Aufbauten sind Originalteile aus unserem System. Jeder dieser Bausteine war schon da – aber einer fehlte noch.

Welcher?

Die Zahntechnik. Bisher endete unser System beim Abutment. Danach ging der Fall an ein externes Labor – und der digitale Faden riss. Analoge Abformungen, Gipsmodelle, Medienbrüche – das waren die Schwachstellen. Mit dem ICX-MasterLab haben wir diesen letzten Baustein geschlossen. Jetzt ist ICX-Connect komplett: vom Scan bis zum fertigen Zahnersatz – durchgängig digital, aus einer Hand. Das ICX-MasterLab versteht sich dabei als zahntechnisches Meisterlabor innerhalb des ICX-Systems. Es unterstützt die digitale Planung, Bohrschablonen, Abutments und den gesamten Zahnersatz.

Damit wird die Laborleistung nicht als nachgelagerter Einzelschritt betrachtet, sondern als Teil eines durchgängigen implantologischen Versorgungskonzepts.

Was bedeutet ‚komplett‘ konkret für den Zahnarzt?

Es bedeutet: ein System, ein Ansprechpartner, null Schnittstellen. Der Zahnarzt scannt, plant mit Magellan, setzt das ICX Diamond-Implantat, und das ICX-MasterLab fertigt die Prothetik – sieben Zahntechnikermeister, 5-Achs-Fräsung, rein digital. Und weil wir jetzt jeden Schritt kontrollieren, können wir etwas anbieten, das es vorher nicht gab: fünf Jahre Garantie auf die gesamte Versorgung. Implantat, Abutment, Zahnersatz – alles. Ohne Kleingedrucktes, ohne Nebensätze.

Fünf Jahre Garantie auf alles – was sind die Bedingungen?

Nur eine: Der Patient kommt alle sechs Monate zur Prophylaxe. Das ist alles. Kein Papierkram, kein Antrag, keine Registrierung. Wenn die Versorgung komplett über ICX-Connect läuft und die Prophylaxe eingehalten wird, gilt die Garantie automatisch; auf alles außer das Arzthonorar. Wenn in vier Jahren etwas nachgebessert werden muss – Material, Technik, Neuanfertigung – übernehmen wir von medentis das. Komplett.

Warum konnte das vorher niemand anbieten?

Weil vorher niemand die gesamte Kette kontrolliert hat. Wenn Implantat, Abutment und Zahnersatz von drei verschiedenen Firmen kommen, zeigt im Garantiefall jeder auf den anderen. Bei uns gibt es nur einen Verantwortlichen: uns. Wir kennen die Fräsdaten, die Materialcharge, das Implantat-Design. Alles ist digital dokumentiert, alles reproduzierbar. Das ist der Vorteil eines geschlossenen digitalen Systems über ICX und medentis.

Was ist Ihre Botschaft an Zahnärzte, die heute noch analog arbeiten?

Digitale Implantologie ist 2026 kein Experiment mehr – es ist der Standard. Und mit ICX-Connect muss der Zahnarzt nicht fünf verschiedene Systeme zusammenbauen. Er bekommt alles aus einer Hand: Diagnostik, Planung, Implantate, Prothetik, Garantie. Der Zahnarzt kann von uns auch den ICXScanner zur Verfügung gestellt bekommen, damit er jederzeit digital starten kann. So kann die Praxis erste Fälle direkt scannen, den Workflow im eigenen Umfeld testen und bei Bedarf persönliche Unterstützung erhalten. Zusätzlich bietet medentis einen kostenlosen Testtag an, um Einstieg, Scanprozess und die nächsten digitalen Schritte gemeinsam zu begleiten. Der letzte Baustein ist jetzt da. Das System ist komplett. Damit rückt weniger das Einzelprodukt in den Vordergrund, sondern ein strukturierter Ablauf, der Schnittstellen reduzieren und Abläufe transparenter machen soll. Gerade für Praxen, die bereits digital scannen, wird der Einstieg dadurch niedrigschwelliger.

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