Implantologisch durchstarten mit dem CIPC Curriculum
Die Keimzelle des heute etablierten CIPC liegt in Genf. Dort entwickelte Prof. Dr. Dr. Jean-Pierre Bernard das einjährige Curriculum ursprünglich für seine Studierenden. Mittlerweile ist es ein fester Bestandteil der Fortbildungen der Future Dental Academy und bereits über 250 CIPC-Absolventinnen und Absolventen aus ganz Europa.

Die Keimzelle des heute etablierten CIPC liegt in Genf. Dort entwickelte Prof. Dr. Dr. Jean-Pierre Bernard das einjährige Curriculum ursprünglich für seine Studierenden. Mittlerweile ist es ein fester Bestandteil der Fortbildungen der Future Dental Academy und bereits über 250 CIPC-Absolventinnen und Absolventen aus ganz Europa. Interview mit Rainer Zoppke, Vertriebsleitung Champions Implants
Was macht die curriculare Ausbildung in der Future Dental Academy so besonders?
Rainer Zoppke: Ganz klar: Die betont praktischen Inhalte für den Praxisalltag. Selbstverständlich vermitteln wir zu Beginn noch einmal die wichtigsten theoretischen Grundlagen – aber das eigentliche Ziel ist es, die Teilnehmenden so schnell wie möglich ins praktische Tun zu bringen. Theorie kann man auch zu Hause nachlesen oder via Video-Tutorials erwerben. Entscheidend ist aber, dass die Implantologie ein Bestandteil des ganz normaler Praxisalltags wird. Dieses praxisorientierte Vorgehen verleiht dem Curriculum eine enorme Anziehungskraft für alle Zahnärztinnen und Zahnärzte, die die dentale Implantologie nicht nur verstehen, sondern in der eigenen Praxis wirklich tagtäglich anwenden wollen. Fast alle Teilnehmenden bestellen gleich nach dem ersten von nur drei CIPC-Wochenenden erste eigene Implantatpatienten in der Praxis ein. Wer sich für die ersten Schritte noch zusätzliche Unterstützung wünscht, kann optional noch eine Supervision in der eigenen Praxis buchen.
Die Erfahrung zeigt jedoch: Bei den meisten zündet der Funke unmittelbar nach dem ersten Curriculums-Wochenende. Der Durchschnitt der Implantat-Insertionen mit prothetischer Versorgung liegt bei 74 im ersten Jahr, einige Ausreißer landen bei über 150.
Woran hapert es, Ihrer Erfahrung nach, bei vielen Zahnärzten – trotz zahlreicher Fortbildungen?
Rainer Zoppke: Ganz eindeutig an der praktischen Umsetzung. Viele der Teilnehmenden haben etliche Fortbildungen besucht und unzählige Vorträge gehört, sich aber noch nie wirklich selbst an Implantationen beim eigenen Patienten herangetraut. Es fehlt also weniger am Wissen als vielmehr an einfacher, rechts-sicherer Routine – so braucht man in den allermeisten Fällen keine 3D- DVT-Planung, keine Schablonen oder sonstige technischer Hochaufrüstung in der Zahnarztpraxis, um mit der dentalen Implantologie durchzustarten! Die leider anhaltende Implantologie- Mystifizierung, und dadurch bestehende Verunsicherungen und Ängste werden bei unserem CIPC sehr schnell abgebaut und stattdessen tagtäglich Selbstvertrauen getankt! Das CIPC setzt auf praktische Übungen und reale Anwendungsszenarien. Die minimalinvasive Methodik ohne Mukoperiostlappen, Nähte und Wiedereröffnungen in der prothetischen Phase ermöglicht natürlich auch Konzepte wie ‚All-on-X‘, interne, direkten Sinuslifts, Sofortimplantate und auch die Behandlungen schmaler Kiefer mit ein-und zweiteiligen Implantaten, natürlich auch erlernbar direkt während des Curriculums.
Ist das Curriculum auch für Zahnmedizinstudierende oder Assistenzzahnärzte geeignet?
Rainer Zoppke: Für Studenten nicht, da sie das Gelernte nicht sofort in der eigenen Praxis umsetzen können. Für Assistenz- und angestellte Zahnärztinnen und Zahnärzte bedingt, wenn sie in einer Praxis tätig sind, die die Integration minimalinvasiver implantologischer Behandlungsangebote aktiv fördert – also in enger Abstimmung mit der Praxisleitung, die Implantatfälle zur Umsetzung bereitstellt und sie aktiv unterstützt. Am meisten profitieren diejenigen, die das Gelernte unmittelbar in der eigenen Praxis anwenden können. Das sind in erster Linie approbierte Zahnärztinnen und Zahnärzte, die bereit sind, implantologisch tätig zu werden, aber bislang noch zögern.
Wie ist der Kurs zertifiziert – gibt es einen Abschluss oder Fortbildungspunkte?
Rainer Zoppke: Selbstverständlich. Für das Curriculum können bis zu 180 Fortbildungspunkte erworben werden und nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Verleihung des Titels ‚Experte Implantologie & Implantat-Prothetik‘ als sichtbares Zeichen für eine fundierte, praxisorientierte Ausbildung. Ich verstehe, warum einige Behandler solche Zertifikate als Nachweis für sich und ihre Patientinnen und Patienten schätzen. Aber noch viel wertvoller sind das Selbstvertrauen, das strukturierte Konzept und die Sicherheit, mit denen man die implantologische Versorgung in der eigenen Praxis nun angeht. Dieses neu gewonnene Selbstverständnis strahlt man aus – und das überzeugt Patientinnen und Patienten und auch das Team mehr als jedes Zertifikat an der Wand.
Herzliches Danke für das Gespräch!




