Zum Hauptinhalt springen
pip
PIP fragt

Logon: Kurze Entscheidungswege, hohe Flexibilität, Kundennähe

Es ist gerade einmal zwei Jahre her, dass Logon Teil der SigristHolding wurde. Was hat sich seitdem getan und welche Pläne gibt es für das Implantatsystem „Made in Germany“ in der Holding? Antworten dazu hat Eric Sigrist, neuer Hauptgesellschafter durch die Übernahme von Logon.

pip Redaktion Berlin4 Min. Lesezeit
Logon

Es ist gerade einmal zwei Jahre her, dass Logon Teil der SigristHolding wurde. Was hat sich seitdem getan und welche Pläne gibt es für das Implantatsystem „Made in Germany“ in der Holding? Antworten dazu hat Eric Sigrist, neuer Hauptgesellschafter durch die Übernahme von Logon. Interview mit Eric Sigrist, CEO bei Sigrist GmbH & SOMI medical GmbH

Herr Sigrist, wie kam es dazu, dass Sie 2023 als Hauptgesellschafter bei Logon eingestiegen sind?

Eric Sigrist: Das ist eine interessante Geschichte. Bereits im Jahr 2015 wurde ich angesprochen, ob wir die Produktion für das Implantatsystem in den Räumlichkeiten der Sigrist GmbH gemeinsam mit Dr. Axel Kirsch und seinem Team aufbauen möchten. Aufgrund unserer Erfahrungen bei der SOMI medical GmbH, die auch zu unserer Firmengruppe gehört, haben wir gemeinsam mit dem Team um Dr. Kirsch den Produktionsprozess entwickelt und implementiert. Der Fokus lag dabei auf unseren Kernkompetenzen, und hier insbesondere im Reinigen und Ätzen von Oberflächen. Nachdem ein Investor aus der Schweiz das Unternehmen übernommen hatte, haben wir auch die weitere Entwicklung mit großem Interesse verfolgt und beobachtet. Schon allein aufgrund der räumlichen Nähe und familiären Verbundenheit war ich immer sehr interessiert und auf dem Laufenden. Als sich die Chance bot als Hauptgesellschafter einzusteigen, habe ich sie gerne wahrgenommen, weil ich von dem gesamten Logon-Team überzeugt und der Meinung bin, dass ein so innovatives Produkt mit diesen hervorragenden Eigenschaften den Markt schnell überzeugen kann.

Das Logon-System bietet vor allem mit den All-in-one-Implantat-Sets im Handling enorme Vorteile für den Anwender und der Patient profitiert von den verkürzten Einheilzeiten. Zudem ist das 3,3-mm-Implantat für alle Indikationen freigegeben.

Was hat sich seit Ihrer Übernahme bei Logon verändert und wie hat sich das Unternehmen entwickelt?

Eric Sigrist: Seit der Übernahme gab es einige Herausforderungen, insbesondere die Verunsicherung des Marktes aufgrund des erneuten Neustarts. Wir haben es sehr schnell geschafft, eine Start up-Kultur zu etablieren. Im Innendienst haben wir langjährige Kollegen der ersten Stunde weiter an Bord und unser Außendienst-Team ist sehr erfahren, gut aufgestellt und hoch motiviert. Zudem arbeiten wir mit zahlreichen kompetenten Partnern aus der Region zusammen, die langjährige, familiäre Verbindungen zu unserer Unternehmensgruppe haben.

Wie geht es nun weiter mit Logon?

Eric Sigrist: Wir haben ein hervorragendes, MDR-zertifiziertes Produkt und das Konzept passt. Wir sind aber auch bereit, Partnerschaften einzugehen, um den Markt noch schneller und effizienter bearbeiten zu können. Es ist mir auch wichtig zu betonen, dass wir ein mittelständisches, langfristig agierendes Familienunternehmen sind und kein Großkonzern. Da gibt es kurze Entscheidungswege, eine hohe Flexibilität und wir haben die Nähe zu unseren Kunden, die wir brauchen, um erfolgreich zu sein.

Warum wird Logon in Zukunft erfolgreich sein?

Eric Sigrist: Wir wollen das Potenzial, das in diesem revolutionären System steckt, weiter fördern und weitere Kunden gewinnen. Dafür werden wir in diesem Jahr zahlreiche Veranstaltungen und Seminare bei Zahnärzten und Laboren organisieren. Wir haben festgestellt, dass wir die potenziellen Anwender sehr schnell von unserem System überzeugen können, wenn sie die enormen Vorteile und das einfache Handling bei einer Live-Demonstration erleben können. Der Vorteil von Logon ist, dass das Unternehmen und die Produkte „schlank“ gehalten sind. Sprich: die Produkte sind leicht zu verstehen und das Portfolio ist logisch und übersichtlich.

Logon ist ein komplett durchdachtes System, bei dem nicht nur die Qualität hinsichtlich Präzision und Oberfläche stimmt, sondern auch das Handling in der Praxis und im Labor – bis hin zur Abrechnung. Ich finde, hier ist wirklich alles durchdacht und für den Anwender optimiert worden.

Durch die geniale Implantat-Abutment-Verbindung und die daraus resultierende Stabilität ist, wie schon erwähnt, das 3,3mm-Implantat für alle Indikationen freigegeben. Soweit mir bekannt ist, als einziges System weltweit!

Vielen Dank, Herr Sigrist, für Ihre Einblicke und die spannenden Informationen über die aktuelle Situation bei Logon!

Weitere Artikel in PIP fragt

Cookies & Datenschutz

Wir verwenden notwendige Cookies für den Betrieb der Website. Analyse- und Marketing-Dienste laden wir erst nach Ihrer Zustimmung.