medentis medical: Digitale Implantologie neu gedacht
Die digitale Implantologie entwickelt sich rasant. Mit Konzepten wie „ICX-in-a-Smilebox Pro“ verfolgt medentis medical das Ziel, Planung, Chirurgie und prothetische Versorgung enger miteinander zu verzahnen. Welche Vorteile bedeutet das für Praxen und Patienten?

Mit Konzepten wie „ICX-in-a-Smilebox Pro“ verfolgt medentis medical das Ziel, Planung, Chirurgie und prothetische Versorgung enger miteinander zu verzahnen. Welche Vorteile bedeutet das für Praxen und Patienten? Interview mit Alexander Scholz, Geschäftsführer medentis medical
Sie sprechen von der dritten Generation der digital schablonengeführten Implantologie. Was verstehen Sie darunter?
Alexander Scholz: Wenn man die Entwicklung der geführten Implantologie betrachtet, lassen sich im Grunde drei Generationen unterscheiden. Die erste Generation bestand aus einfachen Bohrschablonen, die dem Behandler während der Implantation eine Orientierung gaben, jedoch nur eine begrenzte Präzision boten. Die zweite Generation brachte komplexere Systeme hervor, etwa ineinander gesteckte oder mehrstufige Schablonen. Diese verbesserten zwar die Genauigkeit, machten die chirurgische Handhabung jedoch häufig komplizierter und nahmen im Mundraum viel Platz ein. Mit unserem Konzept ‚ICX-in-a-Smilebox Pro‘ (medentis medical) gehen wir nun einen entscheidenden Schritt weiter, weshalb wir von der dritten Generation der digital schablonengeführten Implantologie sprechen.
Worin liegt der entscheidende Unterschied zur bisherigen Technik?
Alexander Scholz: Die dritte Generation verbindet digitale Planung, PIN-geführte Chirurgie und eine sofortige prothetische Versorgung in einem durchgängigen Workflow. Zunächst wird die Implantatposition digital geplant. Anschließend ermöglichen PIN-geführte Magellan-Pro-Schablonen eine stabile und sehr präzise Umsetzung dieser Planung während der Operation. Entscheidend ist jedoch, dass Implantologie heute nicht mehr ausschließlich chirurgisch gedacht wird.
Die Planung beginnt vielmehr beim prothetischen Endergebnis. Das Implantat wird genau dort positioniert, wo es für den späteren Zahnersatz optimal ist.
Welche Vorteile ergeben sich konkret während der Operation?
Alexander Scholz: Ein großer Fortschritt zeigt sich direkt im OP. Bei Systemen der zweiten Generation mit ineinander gesteckten Schablonen wurde es im Mundraum häufig sehr eng. Mehrere übereinanderliegende Schablonen schränkten den chirurgischen Zugang ein und erschwerten die Übersicht. Mit der dritten Generation arbeiten wir stattdessen mit PIN-geführten Einzelschablonen, die über Fixationspins stabilisiert werden und während der Operation nacheinander eingesetzt werden können. Dadurch entsteht deutlich mehr Platz im Mundraum, eine bessere Übersicht im Operationsfeld und ein schnellerer Schablonenwechsel. Insgesamt wird der chirurgische Ablauf deutlich effizienter.
Was erhält der Behandler konkret mit einer ‚ICX-in-a-Smilebox Pro‘?
Alexander Scholz: Der Behandler erhält eine komplett vorbereitete Implantatlösung in einer Box. Dazu gehören die digitale Fallplanung, die PIN-geführten Magellan-Pro-Schablonen, die chirurgischen Komponenten sowie ein vorbereitetes Provisorium. Für die provisorische Versorgung stehen zwei Varianten zur Verfügung; die SmileBridge als Standardlösung sowie die Smile-Bridge Brilliant Version mit optimierter Ästhetik.
Welche Rolle spielt die Wirtschaftlichkeit für Praxen?
Alexander Scholz: Uns war wichtig, eine transparente und einfach kalkulierbare Preisstruktur zu schaffen. Die chirurgischen Schablonen kosten pauschal 79 Euro pro Schiene, unabhängig davon, wie viele Hülsen enthalten sind. Für die Fixation der Schablonen werden 99 Euro pro Kiefer berechnet, inklusive drei Befestigungs-Pins. Beim Provisorium gilt ein klarer Einheitspreis. Die SmileBridge kostet 29 Euro pro Einheit, die SmileBridge Brilliant Version 39 Euro pro Einheit. Damit bleibt das gesamte System für die Praxis klar kalkulierbar und wirtschaftlich planbar.
Wohin entwickelt sich die Implantologie in den kommenden Jahren?
Alexander Scholz: Die Zukunft gehört der vollständig digitalen Implantologie. Planung, Chirurgie und Prothetik wachsen immer stärker zusammen. Mit ‚ICX-in-a-Smilebox Pro‘ zeigen wir bereits heute, wie diese Entwicklung aussehen kann: digital geplant, präzise umgesetzt und mit einer sofortigen funktionellen und ästhetischen Versorgung.
Herzlichen Dank für das Gespräch.




