Mit Champions MIMI ist die größte Mühe die Extraktion!
Implantationen ohne Schnitte und Nähte – das ist das MIMI-Verfahren mit Champions-Implantaten, bei dem Implantate auch bei einem sehr geringen Knochenangebot ohne Knochenaufbau eingesetzt werden.

Implantationen ohne Schnitte und Nähte – das ist das MIMI-Verfahren mit Champions-Implantaten, bei dem Implantate auch bei einem sehr geringen Knochenangebot ohne Knochenaufbau eingesetzt werden können. Und bei meist zwei Sitzungen statt fünf oder sechs ist MIMI auch für den Patienten günstiger. Interview mit Dr. Michael Behrends, Msc. Implantologie
Seit wann sind Sie mit dem MIMI-Verfahren vertraut, und wie kamen Sie darauf?
In der dentalen Implantologie bin ich schon seit 1998 engagiert, und habe da anfänglich sicherlich an die sieben bis acht Systeme ausprobiert, die allesamt funktionierten. Die konventionelle Technik – aufklappen, einsetzen, zunähen – funktioniert. Durch Zufall geriet ich dann 2014 an einen Kongress, an dem ich erstmals mit dem MIMI-Verfahren in Berührung kam und war, wie man heute wohl sagt, sofort ´geflasht´, wie unglaublich einfach das im Vergleich zu allen anderen Protokollen war. Zurück in der Praxis habe ich es dann direkt ausprobiert, und an keinem einfachen Fall: Jugendlicher, Frontzahntrauma, vereiterte Alveole. Mit MIMI war die Versorgung aber unglaublich einfach, alles funktionierte bestens, und wir konnten sogar die Papillen vollständig rekonstruieren. Ich war absolut begeistert und bin seitdem ein Fan. Inzwischen habe ich 3-4000 Implantate mit Champions und MIMI gesetzt. Die Ergebnisse sind klasse und langzeitstabil- und das Ganze mit so viel weniger Aufwand als bei anderen Systemen. Es mag erstaunlich klingen, aber es stimmt einfach, was der Champions-Gründer und CEO Dr. Armin Nedjat auf seinen Fortbildungen erzählt. Ich kann mich erinnern, dass ich ihm anfangs sogar jeden Monat eine Schachtel Pralinen geschickt habe, weil ich so dankbar und begeistert war.
Welche besondere Hardware benötigen Sie, und bedurfte es spezifischer Schulungen?
Das ist genau der Unterschied: In vielen Praxen laufen die Kollegen zur Implantation ja in diesen ‚Raumfahreranzügen‘ auf, die Dr. Nedjat bei seinen Veranstaltungen oft karikiert, wenn er zum ersten Vortrag als Kosmonaut auftaucht. Ich denke oft: Eigentlich ist mit MIMI die Extraktion das, was noch die meiste Mühe macht. Auch die Hardware ist sehr überschaubar. Die Implantatplatzierung kann in vielen Fällen ohne 3D-Röntgen oder Schablonen erfolgen – ich nutze beides trotzdem, weil ich damit noch besser weiß, was auf mich zukommt, und einfach noch schneller bin. Bei MIMI reicht ein horizontales Knochenangebot von 3mm, und ein vertikales von 4mm im OK und 6 mm im UK, ich erspare dem Patienten und mir also auch teure und aufwändige Augmentationen.
Ein Besuch an einer der Fortbildungen in der Future Academy der Champions lohnt sich aber immer – nicht nur, um das Prinzip zu verstehen, sondern, weil es immer wieder mal Neues gibt, und Armin Nedjat als Kliniker einfach weiß, was wir in der Praxis brauchen. Ich habe schon sehr oft Kollegen nach Flonheim geschickt, und alle sind von den Lerneffekten und der tollen Atmosphäre dort begeistert.
Immer mehr Patienten wünschen sich sofort belastete Implantate – geht das auch mit MIMI?
Vom Konzept und Protokoll her ist das MIMI-Verfahren sogar dafür prädestiniert, aber ich frage mich oft, warum es auf einmal alle so eilig haben. Bei Ganzkieferversorgungen verstehe ich es, da ist der Faktor sogar entscheidend, aber bei den meisten Einzelzahn-Implantationen halte ich diesen künstlichen Zeitdruck für übertrieben. Mein Champions-Implantat formt mit dem einzigartigen Shuttle perfekt das umliegende Weichgewebe, und ich gebe ihm Zeit in aller Ruhe einzuheilen. Meine Patienten folgen mir da völlig problemlos.
Wie reagieren Ihre Patienten auf die Behandlung nach dem MIMI-Protokoll?
Na, endlich fragen Sie das Wichtigste! Denn am Ende geht es ja nicht darum, ob wir happy mit einem Verfahren sind, auch wenn die Patienten von einem entspannten Zahnarzt sicher mehr haben als von einem gestressten. Meine Patienten sind durchweg erstaunt, wie einfach und schnell es geht. Bei Patienten, denen ich vor Jahren ein anderes Implantat gesetzt habe, kommt durchweg die Frage, wieso wir das nicht ‚schon damals so viel einfacher gemacht‘ haben. Aber nicht nur die Schnelligkeit und die deutlich geringeren Schwellungen und Schmerzen, auch der Preis ist für meine Patienten immer eine positive Überraschung.
Herzliches Danke für das Gespräch, Herr Dr. Behrends.




