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The Graft: Dem natürlichen Knochen gleich, wenn nicht überlegen

Mit dem Master of Science in Implantologie und Parodontologie und dem ausgewiesenen Schwerpunkt in beiden Fächern liegt nahe, dass die Aichacher Implantologin

pip Redaktion Berlin4 Min. Lesezeit
The Graft

Mit dem Master of Science in Implantologie und Parodontologie und dem ausgewiesenen Schwerpunkt in beiden Fächern liegt nahe, dass die Aichacher Implantologin mit ihrem Team aus Spezialisten nicht nur einen hohen Qualitätsanspruch verfolgt, sondern auch ein besonderes Augenmerk auf das Weichgewebe legt. Interview mit Dr. Stephanie Wirnharter

Welche sind in Ihrer Praxis die Hauptanforderungen an ein Augmentationsmaterial?

Stephanie Wirnharter: Für mich ist in erster Linie die Biologie ausschlaggebend. Biologie bedeutet, dass das Material eine hohe immunologische Akzeptanz aufweist und wenig bis keine Fremdkörperreaktionen verursacht. Danach kommt Osteokonduktivität, das Material sollte bestmöglich als Gerüst für das Einwachsen von körpereigenem Knochen dienen. Dafür muss es mechanisch stabil genug sein, um bis zur vollendeten Knochenregeneration den Raum zu erhalten, sollte aber das Einsprossen des natürlichen Knochens nicht behindern bzw. innerhalb dieses Umbaus möglichst vollständig resorbieren. Daneben lege ich Wert auf ein sicheres Produkt, und das sollte der Anbieter neben dem entsprechenden Herstellungsprozess über Studien und klinische Erfolge auch nachweisen können.

Wie wurden Sie auf Purgo The Graft aufmerksam?

Stephanie Wirnharter: Neben Fachzeitschriften und Fortbildungsveranstaltungen ist der kollegiale Austausch ungebrochen die wichtigste Informationsquelle in unserem Beruf. Und so wurde mir auch Purgo bzw. das Augmentationsmaterial The Graft unabhängig voneinander von mehreren Kolleginnen und Kollegen empfohlen, die ich persönlich sehr schätze.

Nachdem alle über längere Zeit gute Ergebnisse mit Purgo The Graft erzielt hatten, wollte ich es natürlich auch selber ausprobieren.

Welche sind Ihre wichtigsten klinischen Beobachtungen bei der Verwendung des Materials, sowohl hinsichtlich des Hart- als auch des Weichgewebes?

Stephanie Wirnharter: Das Material kommt bei mir vor allem bei Sofortimplantationen, beim Sinuslift und bei der GBR zum Einsatz. Alles Bereiche, bei denen ich bei der Implantation selbst, aber auch für eine ästhetische Rehabilitation auf ein stabiles Augmentat angewiesen bin. Hier konnte ich beobachten, dass The Graft dem autologen Knochen mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar überlegen ist, weil es eine geringere Resorptionsrate aufweist. Damit verhindere ich einen frühzeitigen Volumenverlust, und der natürliche Knochen kann sich parallel aufbauen. Offenbar ist die Resorptionsrate von The Graft biologisch ideal, der natürliche Knochen hält genau Schritt. Die poröse Struktur, die Interkonnektivität und auch die physikalischen Eigenschaften des Materials sind denen des menschlichen Knochens sehr ähnlich. Auch das Weichgewebe bleibt damit unterstützt sehr schön stabil, und das gefürchtete Kollabieren des Emergenzprofils, sobald man den Gingivaformer entfernt, wird verhindert.

Wie ist das Handling des Materials im Praxisalltag?

Stephanie Wirnharter: The Graft ist sehr hydrophil, und damit sehr gut formbar und modellierbar, so dass es sich sehr gut an jede Defektform anpassen lässt. Mitten in der Chirurgie ist ein so einfaches Handling und damit auch die deutliche Zeitersparnis nicht zu unterschätzen. Daneben gibt es ja noch das Kombinationsprodukt The Graft Collagen als Hybridblock, oder die Applikation in Spritzenform. Grundsätzlich komme ich persönlich für die meisten Defekte und die von mir bevorzugten Anwendungsbereiche mit dem hydrophilen Granulat sehr gut zurecht.

Reicht Ihnen die überzeugende klinische Performanz eines Materials, oder legen Sie auch Wert auf solide Evidenz?

Stephanie Wirnharter: Ich denke, in der heutigen Zeit sind wir weit weg von der experimentellen Implantologie der 70er und 80er Jahre des letzten Jahrhunderts und in der evidenzbasierten Medizin und Zahnmedizin angekommen. Damit müssen alle Materialien, die wir in der modernen Implantologie verwenden, wissenschaftlich fundiert und durch eine solide Studienlage untermauert sein, schon allein aus rechtlicher Sicht. Hinter The Graft steckt ein Unternehmen mit jahrzehntelanger und beeindruckender wissenschaftlicher und klinischer Forschung und Evidenz, engen Verbindungen zu Universitäten und Forschungseinrichtungen und allein über 60 wissenschaftlichen Publikationen. Ansonsten bin ich aber durch und durch ein Praktiker und freue mich natürlich über eine gute klinische Performance, für mich und vor allem für meine Patientinnen und Patienten.

Herzlichen Dank für das Gespräch.

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