Kurze Implantate
Das Ziel der aktuellen Studienauswahl war ein Update der Erkenntnisse zu kurzen Implantaten (KI) aus dem Beitrag pip kurz & schmerzlos der Ausgabe 2/2016.
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Das Ziel der aktuellen Studienauswahl war ein Update der Erkenntnisse zu kurzen Implantaten (KI) aus dem Beitrag pip kurz & schmerzlos der Ausgabe 2/2016.
Kieferdefekte: Traumatische Ursachen, die Entfernung maligner oder benigner Tumore, Osteoradionekrosen, kongenitale Missbildungen (z. B. Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalten) aber auch Zahnextraktionen oder generalisierte Parodontopathien können zu großen Kieferdefekten führen, deren Rekonstruktion hohe Ansprüche an das chirurgische Team stellt.
Blutkonzentrate: „Aufgrund der derzeit eingeschränkten Evidenz sind weitere Studien mit größeren Stichproben und längerem Follow up notwendig.“ So endet sinngemäß eine ganze Reihe systematischer Übersichtsarbeiten zur klinischen Wirksamkeit von Plättchen- und Leukozytenkonzentraten sowie Wachstumsfaktoren, die aus der Zentrifugation von Eigenblut gewonnen werden, obwohl Blutplasmakonzentrate bereits seit 50 Jahren zur Wundversorgung ihren Einsatz finden.
Primäre Ziele prophylaktischer Maßnahmen (Prophylaxe) im Bereich der Mundhöhle zielen auf die Gesunderhaltung der Weich-und Hartgewebe sowie der Zähne bzw. Implantate ab. Diese können sowohl im Sinne einer Primärprophylaxe, d. h. vor Eintritt eines pathologischen Geschehens angeboten werden, aber auch als sekundär- bzw. tertiärprophylaktische Maßnahmen erfolgen, um Risikofaktoren für orale Erkrankungen zu verringern oder zu vermeiden.
Die ehemals in der zahnärztlichen Implantologie angewandte Maxime, Implantate erst nach ihrer Einheilung zu belasten, hat sich in den letzten Jahrzehnten relativiert. In pip k&s 3/2015 wurden die in der Implantologie derzeit gängigen Definitionen der prothetischen Belastungs- und Versorgungszeitpunkte von Implantaten bereits beschrieben. Die in der wissenschaftlichen Literatur angegebenen Zeitintervalle sind dabei nicht einheitlich und unterliegen gewissen Schwankungen.
Systemische Erkrankungen (SE) betreffen zwar meist nur ein bestimmtes Organsystem, sie werde aber als systemisch bezeichnet, da sie sich nicht nur auf dieses Organ, sondern auch auf den gesamten Körper und somit auch auf die oralen Hart- und Weichgewebe auswirken können. In der vorliegenden Literaturübersicht liegt der Fokus u. a. auf Diabetes, Autoimmun- und kardiovaskulären Erkrankungen.
Die vorliegende Literaturauswahl stellt Studien vor, deren Inhalte die implantatprothetische Einzelzahnversorgung in anterioren und posterioren Kieferbereichen sind.
Dentalimplantate ermöglichen die Versorgung zahnloser oder teilbezahnter Patienten mit festsitzendem bzw. bedingt festsitzendem oder herausnehmbarem Zahnersatz (Implantatprothetik). Während für festsitzende implantatprothetische Versorgungen mit der Zementierung oder Verschraubung zwei Optionen zur Befestigung in Frage kommen, stehen für herausnehmbare Versorgungen eine Vielzahl von Befestigungskomponenten zur Verfügung.
Obwohl aus den Angaben vieler Publikationen der vorliegenden Auswahl entnommen werden konnte, dass die Untersuchung patientenspezifischer Parameter in der implantologisch orientierten Literatur selten ist, konnte eine Vielzahl Studien zu diesem Thema ermittelt werden.
In der aktuellen Ausgabe der Rubrik kurz & schmerzlos wird der Fokus auf der Analyse der Behandlungskosten, der damit verbundenen finanziellen Belastung sowie auf die Bewertung verschiedener Therapiemaßnahmen hinsichtlich ihrer Wirtschaftlichkeit und ihrer Kosten-Nutzen-Effekte gelegt.
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