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Straumann: Education & Networking als Erfolgsfaktoren

Die Zahnmedizin entwickelt sich dynamisch. Digitale Workflows, neue Behandlungskonzepte und steigende Anforderungen verändern den Praxisalltag spürbar. Wir fragten, wie die Straumann Group Praxen und Labore unterstützt und warum Education sowie der Austausch in Netzwerken an Bedeutung gewinnen.

pip Redaktion Berlin3 Min. Lesezeit
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Die Zahnmedizin entwickelt sich dynamisch. Digitale Workflows, neue Behandlungskonzepte und steigende Anforderungen verändern den Praxisalltag spürbar. Wir fragten, wie die Straumann Group Praxen und Labore unterstützt und warum Education sowie der Austausch in Netzwerken an Bedeutung gewinnen. Interview mit Interview mit Manuela Bittel, Head of Marketing & Digital Communications, Straumann Deutschland

Die Zahnmedizin befindet sich im Wandel – vom Generationenwechsel bis hin zur Digitalisierung. Welche Auswirkungen hat das auf die Behandler?

Manuela Bittel: Wir sehen tiefgreifende strukturelle Veränderungen. In den kommenden Jahren wird ein großer Teil der Behandler in den Ruhestand gehen, während der Anteil angestellter Zahnärzte steigt. Gleichzeitig ist digitale Implantologie in der Ausbildung noch nicht flächendeckend verankert. Viele stehen daher vor der Aufgabe, komplexe klinische und digitale Workflows sicher zu integrieren. Genau hier gewinnen Clinical Education und der Austausch in starken Netzwerken zunehmend an Bedeutung. Es geht nicht mehr nur darum, Wissen zu vermitteln, sondern Behandler konkret zu befähigen, neue Technologien und Behandlungskonzepte sicher anzuwenden, voneinander zu lernen und ihre Praxis aktiv weiterzuentwickeln. Aus unserer Sicht wird genau dieses Zusammenspiel aus Education, Training sowie der Austausch in relevanten Communities in Zukunft über den nachhaltigen Erfolg von Praxen und Laboren entscheiden.

Wie unterstützt die Straumann Group konkret die Entwicklung von Praxen und Laboren?

Manuela Bittel: Wir denken Education aus der Perspektive von Praxis und Labor – und orientieren uns an den konkreten Bedürfnissen der Behandler in ihrer jeweiligen Karrierephase. Unser Anspruch ist es, Behandler entlang ihrer gesamten Learning Journey zu begleiten: vom Studium über die Assistenzzeit bis hin zur Niederlassung oder Anstellung, zur Expansion und perspektivisch auch zur Praxisabgabe.

Dabei verbinden wir klinische Inhalte mit wirtschaftlichen Aspekten wie Effizienz und Workflow-Optimierung. So entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der klinische Qualität und wirtschaftlichen Erfolg gleichermaßen berücksichtigt.

Welche Rolle spielen Netzwerke dabei?

Manuela Bittel: Netzwerke sind heute entscheidend. Viele Lösungen entstehen im Austausch mit Kollegen. Deshalb fördern wir gezielt Communities wie Young Professionals, NexdLeaders, Women in Implantology oder das ITI. Teilnehmer profitieren von Best Practices und Erfahrungen anderer Praxen und Labore. Dieser Wissenstransfer geht über klassische Fortbildung hinaus und unterstützt konkret im Alltag.

Wie setzen Sie diesen ganzheitlichen Ansatz konkret in der Praxis um?

Manuela Bittel: Unser Ansatz basiert auf einem integrierten Zusammenspiel aus klinischer Weiterbildung, praxisnahen Trainings und dem Zugang zu relevanten Netzwerken und Communities. Für unsere Kunden bedeutet das: Sie erhalten keine isolierten Trainings, sondern ein durchgängiges Learning Ecosystem, das sie im Praxisalltag konkret unterstützt. Jährlich organisieren spezialisierte Teams über 1.000 Veranstaltungen mit praxisnahen Inhalten. Diese sind eng mit digitalen Workflows verknüpft und helfen, neue Technologien sicher einzusetzen und Prozesse zu optimieren – mit dem klaren Anspruch, Inhalte praxisnah und direkt anwendbar zu gestalten.

Haben Sie ein passendes Beispiel aus der Praxis?

Manuela Bittel: Die International Esthetic Days sind ein sehr gutes Beispiel: Sie verbinden klinische Exzellenz, Innovation und internationales Networking. Gegründet 2019 in Deutschland hat sich der Kongress nunmehr zu einer der wichtigsten internationalen Veranstaltungen für ästhetische Zahnmedizin entwickelt. 2026 finden die International Esthetic Days vom 3. bis 5. September in Kopenhagen statt. Die Teilnehmer erwartet ein hochkarätiges wissenschaftliches Programm – kombiniert mit konkreten Einblicken in moderne Behandlungskonzepte, digitale Workflows und zukünftige Entwicklungen der Implantologie. Gleichzeitig bietet der Kongress eine ideale Plattform für den Austausch mit führenden Experten und Kollegen, um neue Impulse zu gewinnen und das eigene Netzwerk gezielt auszubauen.

Vielen Dank für das interessante Gespräch.

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