Eine Fallstudie von Sigmar Schnutenhaus

Zweiteilige keramische Implantate bieten zwar mehr prothetischen Spielraum, geben
in ihrer klinischen Langzeitprognose momentan aber noch nicht die nötige evidenzbasierte Sicherheit wie einteilige keramische Implantate [1]. Um das Knochenangebot bei der einteiligen keramischen Implantation optimal ausnutzen, das Weichgewebe kontrolliert ausformen und den Einschub des Implantats prothetisch sinnvoll gewährleisten zu können, ist ein konsequentes Backward Planning notwendig. Im Folgenden wird ein alltagstaugliches und -erprobtes Prozedere vorgestellt, mit welchem alle Vorteile der keramischen Einteiligkeit in der täglichen Praxis effizient umgesetzt werden können.