Was für ein Typ bin ich – der Analoge oder eher der Digitale? In Zeiten von zunehmenden Möglichkeiten der digitalen Abformung beschäftigt diese Frage viele Zahnärzte. Die Antwort darauf, ob das aktuelle Konzept auch in den nächsten Jahren erfolgreich sein wird oder ob es sinnvoll ist, in neue Technologien zu investieren, lässt sich nur individuell klären. Umso wichtiger ist eine neutrale Beratung zu beiden Abformtechnologien, die den Workflow in der Praxis, wirtschaftliche Faktoren etc. berücksichtigt. Das Dentalunternehmen Kulzer – als Spezialist für analoge und digitale Abformtechniken – unterstützt den Zahnarzt mit dem „Typberater“ ab sofort bei der Entscheidungsfindung: Erste Orientierung bietet dem Zahnarzt ein Online-Schnelltest unter www.kulzer.de/Typberatung. Ein individueller Beratungstermin kann unter typberatung@kulzer-dental.com oder 0800-43723368 vereinbart werden.

Auch wenn die digitale Abformung bereits vor 33 Jahren ihren Anfang nahm, fehlten ihr nach Aussage von Experten aus Universität, Praxis, Zahntechnik und Industrie, die sich bei einem Round-Table-Gespräch zum Status Quo der Abformung austauschten, noch die fest etablierten Workflows. Universitätsprofessor Dr. med. dent. Bernd Wöstmann aus Gießen ist überzeugt: „Wenn der Workflow einmal funktioniert, wechselt man nicht gern.“ Er begründet diese Einschätzung mit der Erfahrung, dass man für jedes Abformmaterial und jedes Verfahren einen funktionierenden Arbeitsablauf benötigt.

Kommunikation ist da A und O

Ganz entscheidend ist nach Meinung der Experten die Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Zahntechniker. „Die Kommunikation miteinander ist in der digitalen Welt viel wichtiger als in der analogen“, ist Dr. Ingo Baresel, Zahnarzt und Gründer der Deutschen Gesellschaft für digitale orale Abformung (DGDOA) aus Cadolzburg überzeugt. Es reiche nicht aus, den Scan wie den analogen Abdruck in ein Labor zu schicken und auf das Ergebnis zu warten. Auch für Zahntechnikermeister Florian Schmidt aus Ansbach ist es nicht damit getan, die Empfangssoftware anzuschaffen, sondern man müsse sich intensiv damit auseinandersetzen und eng mit dem Zahnarzt abstimmen, um gute Ergebnisse zu erzielen. Wissenschaftler Wöstmann geht davon aus, dass sich der traditionelle Beruf des Zahntechnikers mit Blick auf die Digitalisierung wandeln wird. Gleichwohl ist er davon überzeugt, dass die analoge Abformung erst in 30 bis 40 Jahren komplett von der digitalen abgelöst wird.

Orientierung für Zahnarzt und Zahntechniker

Das Ziel der DGDOA ist die Entwicklung und Verbreitung der digitalen Technik aber auch die Ausbildung, die Baresel derzeit als verbesserungsbedürftig beschreibt. Es gäbe zwar genügend Informationen zu den Geräten, nicht aber zu deren Anwendung: Wie setze ich die Technik am Patienten um? Wie kann ich erfolgreich damit arbeiten? Jeder Zahnarzt müsse Antworten auf diese Fragen finden, um eine möglichst schnelle Lernkurve zu erzielen. Eine Orientierung sowie individuelle Beratung, welcher Weg – analog oder digital – für Zahnärzte und Zahntechniker empfehlenswert ist, sei durchaus hilfreich, betonte Baresel in dem Round-Table-Gespräch.

Sie haben die Wahl – analoge und digitale Wege in der Praxis

Als Resultat aus dem Round-Table-Gespräch bietet der Abformspezialist Kulzer als „Typberater“ den Zahnärzten ab sofort wertvolle Hilfe bei der Frage, wann der richtige Zeitpunkt für die Einführung der digitalen Abformung ist. Ein Online-Schnelltest als erster Schritt gibt eine Orientierung für die Wahl der passenden Abformtechnik. Anhand von Fragen zum Versorgungsschwerpunkt, zur technischen Affinität oder Investitionsbereitschaft, kann der Zahnarzt erkennen, welcher Abformtyp er ist. Setzt er eher auf Erfahrung? Oder ist er offen für neue Technologien, möchte sich aber noch nicht so recht festlegen? Egal, wie das Ergebnis ausfällt, der Test und das anschließende Beratungsgespräch mit dem Typberater von Kulzer bietet Zahnärzten die Möglichkeit herauszufinden, wo sie stehen und welche Kriterien ihnen den Weg in die analoge oder digitale Zukunft weisen. So unterstützt der Typberater Zahnärzte auch bei der Frage, wann der richtige Zeitpunkt für die Einführung der digitalen Abformung ist und hilft ihnen dabei, sich am Markt entsprechend zu positionieren. Sie erhalten damit eine langjährige Begleitung und Beratung, um den Weg in die digitale Zukunft zu gestalten.

Kulzer GmbH

Als eines der weltweit führenden Dentalunternehmen ist Kulzer seit über 80 Jahren verlässlicher Partner für Zahnärzte und Zahntechniker. Ob ästhetische oder digitale Zahnheilkunde, ob Zahnerhaltung, Prothetik oder Parodontologie – Kulzer steht für zuverlässige und innovative Dentalprodukte. Mit optimalen Lösungen und Services unterstützt Kulzer seine Kunden dabei, die Zahngesundheit der Patienten auf sichere, einfache und effiziente Weise wiederherzustellen. Dafür arbeiten weltweit 1.500 Mitarbeiter an 26 Standorten in Forschung & Entwicklung, Produktion und Vermarktung. Die Kulzer GmbH ist Teil der Mitsui Chemicals-Gruppe. Die japanische Mitsui Chemicals Inc. (MCI) mit Sitz in Tokio ist mit über 17.200 Mitarbeitern bei 131 Tochtergesellschaften in 27 Ländern aktiv. Ihre innovativen und funktionalen Chemieprodukte sind in der Automobil, Elektronik- und Verpackungsindustrie ebenso gefragt wie im Umweltschutz und im Healthcare-Bereich.