Die Digitale Volumentomografie (DVT) und technologische Verbesserungen auf Seiten der Software-Hersteller führten dazu, dass implantologische Eingriffe immer häufiger virtuell geplant und schablonengeführt erfolgen können. Der vorliegende Fallbericht zeigt, dass diese Diagnose- und Planungsinstrumente auch bei Versorgungen mit Mini-Dentalimplantaten (MDI-Implantatsystem, Condent) erfolgreich eingesetzt werden.

Implantate mit konventionellem und breitem Durchmesser von 3,0-7,0 mm eignen sich häufig nicht zum Einsatz im stark atrophierten Alveolarkamm. Sie können nur verwendet werden, wenn flankierende Maßnahmen zur Augmentation des Kieferknochens erfolgen. MDI Implantate (Condent) hingegen können infolge ihres geringeren Durchmessers von 1,8-2,4 mm bei Patienten mit einem reduzierten Knochenangebot eingesetzt werden.