Unter den drei Finalisten des Otto von Guericke-Preises für industrielle Forschung 2020 waren diesmal die beiden Dresdner Diplomingenieure Dr. Ronny Brünler und Philipp Schegner mit einer volldigitalisierten und kostengünstigen Methode, patientenindividuelle Implantate mit Hilfe von Webmaschinen herzustellen. Die Forscher generieren aus DVT-Daten ein 3D –Modell, das über mehrere Schritte so prozessiert wird, dass am Ende maschinenlesbare Codes in konventionelle Webmaschinen übertragen werden können. So können selbst komplexe Geometrien einfach und schnell umgesetzt werden. Mit dem Industriepartner Mageba International GmbH sieht man eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten in der Medizin und der Herstellung besserer und kostengünstigerer Implantate.

Foto: Shutterstock